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4.-11.5.2020 Mütter

Manchmal laufen wir lange stumm nebeneinander und lassen unsere Gedanken kommen und gehen.

Beim heutigen Marsch erzähle ich Werni, dass ich diese Woche immer wieder an meine und seine Mutter dachte.

Beide Frauen ganz unterschiedlich, meine Mutter robust, rational, hilfsbereit – Wernis Mutter zerbrechlich, zuhörend, emotional.

Beide Frauen waren liebende Mütter, aus einfachen Familien stammend – jedoch mit viel gesundem Menschenverstand.

So oft kommen mir Muättis „Weisheiten“ in den Sinn! Sie hatte eine einfache Schulbildung, war trotzdem eine gescheite Frau. Bodenständig und humorvoll krönte sie Situationen mit Sprüchen wie: „in meinem Alter tut halt etwas weh.“ – „alte Menschen sollten an einer Grippe sterben können,“ – „100 mal sagen und nach 100 mal wieder von vorne beginnen,“ – „umgib dich mit positiven Menschen, dann ist dein Leben einfacher,“ usw.

Auch Wernis Mutter hatte eine einfache Bildung und war trotzdem weise. Sie hatte ein gutes Gespür für Schönes, war belesen und liebte es zu politisieren. Und sie machte die beste Salatsauce der Welt. Ihr Lachen beim „Eile mit Weile“ spielen werde ich nie vergessen.

Beide Mütter sind uns vorausgegangen und an Wochen wie diesen denken wir an euch und danken für alles, was ihr uns wertvolles mit auf unseren Weg gegeben habt.

 

Fazit der Woche: Mütter bleiben für immer im Herzen!

 

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