15.-22.02.2021 Die Garage

Unsere defekte Blattfeder bestimmt die Himmelsrichtung. Ostwärts über den Grootberg Pass führt eine einfach zu befahrende Schotterstrasse.

Im Oppi Koppi Camp in Kamanjab dürfen Overlander mit europäischem Nummernschild gratis campen.

.

.

5 Bundesordner sind gefüllt mit Fotos und Webseiten von Reisenden aus Übersee. In den Jahren 2016/17 sind es total 177 Gratis- Campierende, davon 26 Schweizer. Und da kommt uns doch jemand sehr bekannt vor!

.

.

Mensch ist das schön, leise und schnell auf Asphalt zur nächst grösseren Garage in Outjo zu rollen.

.

.

Wir fühlen uns gut beraten und lassen beidseitig je zwei Zusatzblattfedern einbauen  und bekommen neue All Terrain Pneu. Die Stossdämpfer hinten sind im Moment noch gut.

.

.

Wir machen uns schlau über bessere Stossdämpfer für unser Bänzli. Marquart und Old Man Emu scheinen bessere Lösungen anzubieten als die ab Werk Variante. Danke Alfred und Maik von der FB Seite CS Spinter Reisemobile für die tolle Beratung .

Wenn ich das Wort GARAGE höre, kommt mir immer Gerhard Polt mit dem Sketch „die Garage“ in den Sinn. Dann höre ich ihn mir auf YouTube an und rolle mich vor Lachen. Der Mann ist einfach gut!

.

.

Bei äusserst liebevoll geführten Campingplätzen stehen wir gerne 2 Nächte.

 

Im Damaraland gibt es viel zu entdecken. Im Westen die Skeleton Küste, weiter Namibias höchster Berg und viele geologische und archäologische Highlights.

.

.

Bei der Fingerklippe interpretieren wir den Mahnfinger Gottes hinein. Vor was und wem er uns wohl zur Vorsicht anhalten will?

.

.

Der unter Denkmal Schutz stehende versteinerte Wald beherbergt 300 Mio. Jahre alte Pinienstämme. Ähnliche Versteinerungen haben wir bereits in Sudan gesehen.

.

.

Twyfelfontain ist bekannt für seine Felsgravuren. 2000 bis 6000 Jahre alt sind die in Sandstein eingeritzten Symbole für Wasser, Wissen, Jagdbeute usw.

.

.

Der Platz war ein heiliger Ort der Buschmänner und Heiler. Ich finde übrigens den Ausdruck Buschmänner und -Frauen störend. Oft werden Ureinwohner von Weissen nur „Buschmann“ gerufen. Stellt euch vor wir Innerschweizer würden ausschliesslich Hinterwäldner, Kuhhüter oder Hirtenbuben genannt?
.

.

Im Aba Huab Trockenbett suchen wir weitere Wüstenelefanten – sind diesmal jedoch ohne Glück.

Der „verbrannte Wald“ und die „Orgelpfeifen“ sind weitere Attraktionen um Twyfelfontain.

Die aus Basalt bestehenden Säulen erinnern an Orgelpfeifen. Auch sie sind über 100 Mio. Jahre alt.

.

.

Der aus geschwärztem Kalkstein und Dolerit bestehende Berg sieht aus, als ob kürzlich ein Feuer gewütet hätte.

.

.

Wunderschön liegt das Mowani Mountain Camp. Seit 2 Wochen treffen wir nur noch Schweizer, ob im abgelegensten Flussbett oder in Campingplätzen. Was sind wir doch für ein reisefreudiges Völklein!

.

.


Fazit der Woche: Wie freuen wir uns über die neuen Schuhe für unser Bänzli! 

 

 

 

 

 

 

8.-15.02.2021, Spuren im Sand

 

Auf unserer ersten Fahrt Richtung „Spuren im Sand“ sind wir Taxi für zwei Herero Frauen samt Kindern und viel Gepäck.

.

.

Die Herero gehören wie die Himba zu den Bantu Hirtenvölkern. Beide Ethnien kommen aus dem selben Stamm. Die Herero sind ursprünglich ein klassisches Viehzüchter Volk und sie werden heute noch als gute Arbeiter auf Grossfarmen geschätzt.

.

.

Bekannt ist ihre wilhelminische Tracht mit 12 Meter Stoffanteil. Sie haben das Schneidern der Tracht von Missionarsfrauen erlernt und beibehalten.

.

.

Ob Dumont oder Ivanowski, kein Reiseführer empfiehlt die Alleinfahrt in den äussersten Nord-Westen von Namibia im Kaokoland. Da wir keine Abenteurer treffen mit denselben Reiseplänen, machen wir uns mit genug Wasser, Benzin (3 Ersatzkanister) Esswaren und Kartenmaterial alleine auf den Weg, sogar ohne Satellitentelefon.

.

Rotschulter Glanzstar

 

Tracks4Africa hat die genausten Pistenangaben, so wir steuern das Marble Camp problemlos an. Zu unserer Überraschung treffen wir Arture und Margot aus Frankreich. Sie haben das gleiche Ziel wie wir, das Marienflusstal. Der Rooidrum Pass ist gut befahrbar mit einigen kniffligen Stellen. Da ächzt und stöhnt unser Bänzli, es schüttelt und rüttelt am Innenleben und an unserem Skelett.

.

.

Der einsame Norden hat interessante Wegweiser. Da stehen die rote, blaue, orange und grüne Tonne als Orientierungspunkte. Wegweiser gibt es keine.

.

.

Die verschiedenen Sandfarben durch das Marienflusstal und die Weite, flankiert rechts und links von den Otjihipa und Hartmann Bergen, beeindruckt. Die spärliche Vegetation bietet nur wenigen Tieren Nahrung.

.

.

Wir sehen 1 wildes Pferd und einige Oryx Antilopen. Am Ende der Fahrt treffen wir am Kunene Fluss die jungen Franzosen wieder.

.

.

Das noch abgelegenere Hartmannstal ist unsere nächste Destination. Meist ist man alleine mit sich, der absoluten Stille und der Weite. 140 km Fahrt durch Sand, Dünen, Einsamkeit und Wind – was für ein Gefühl von Freiheit und Unendlichkeit.

.

.

Es ist eine grandiose Wüstenlandschaft. Der auf iOverlander markierte Aussichtspunkt bietet einen wunderschönen Ausblick über das Tal und die Berge Angolas.

.

.

Plötzlich hören wir ein Motorengeräusch. Jutta und Gerd, langzeitreisende aus Deutschland, rollen mit ihrem MAN an. Wer sagt denn es sei einsam hier? Natürlich campen wir wild mit ihnen und zu erzählen gibt es eh viel.

.

.

Über entlegene Routen steuern wir Puros an. Das Grizzlibär Tal ist landschaftlich abwechslungsreich und malerisch mit Felsformationen, die an Kunst erinnern.

.

.

Apropos Kunst, der Künstler Trevor Nott verschönert das Kaokoveld mit  Steinmännchen-Kunst (Lone Men) Wir entdecken einige davon – leider lange nicht alle.

.

.

.

Wir sind in der Gegend der Wüstenelefanten und der letzten frei lebenden Spitzmaulnashörner der Welt. Im Comunity Camp in Puros treffen wir die Schweizer Tanja und Marcel. Sie sind zwei junge Langzeitreisende. Zusammen machen wir uns auf die Suche nach den Wüstenelefanten. Unser Führer Kay mit seinem gefühlten 200 jährigen Toyota Pickup fährt mit uns dem Hoarusib Flussbett entlang. Nichts funktioniert am Auto, der vordere rechte Pneu muss immer wieder aufgepumpt

.

.

werden und ist mit Kondomen geflickt, die rechte Hintertür und Fenster lassen sich nicht öffnen, der Scheibenwischer bricht immer wieder ab, die Batterie ist äusserst schwach und der Motor springt immer mal wieder nicht an. Und so fahren wir ca. 45 km Rumpelpiste und finden die der Wüste gut angepassten Elefanten tatsächlich.

.

.

Was sicher der Höhepunkt ist, am folgenden Morgen besuchen 2 Bullen unser Nachbarcamp zur Frühstückszeit und tränken sich ab Wasserhahn. Wir beobachten sie aus einigen Metern Entfernung.

.

.

Die Wüstenelefanten sind keine Unterart des Afrikanischen Elefanten, lediglich bemerkenswert gut an die trockenen Bedingungen der Wüste angepasst. Auf der Suche nach Wasser können sie täglich bis zu 80 km zurücklegen und haben das viel bessere Orientierungsvermögen entwickelt als ihre Artgenossen.

.

.

Zusammen mit Tanja und Marcel fahren wir Richtung Hoanib River. Es sind ca. 130 km Wellblech-, Stein- und Sandpiste. Durchschnittsgeschwindigkeit 21 km/h. Wir hören mehrere harte Schläge am Chassis und wissen, da stimmt etwas nicht mehr mit unserem Bänzli! Die zusätzlich eingebaute Blattfeder ist gebrochen. Wir fixieren die Feder mit Kabelbinder, Nylonsocken und Spanset und hoffen, dass alles hält bis zur nächst möglichen Autowerkstatt.

Am üblich ausgetrockneten Hoanib River erleben wir ein einzigartiges Naturschauspiel. Das Trockenbett verwandelt sich innert Minuten in einen Fluss. Fasziniert schauen wir der Kraft des Wassers zu. Unsere geplante Weiterfahrt ist 25 km dem Flussbett entlang nach Sesfontein. Die Strasse weicht dem Wasser, die Strömung ist nicht ohne, wir sind blockiert!

.


.

An einem erhöhten Platz installieren wir unser Nachtlager und hoffen auf Abtrocknung bis zum nächsten Morgen. Mein Kopf und Gehirn finden in dieser Nacht wenig Ruhe, Plan A, B und C wird zurecht gelegt.

.

.

Der folgende Morgen lässt nichts gutes ahnen, das Flusswasser ist immer noch da, guter Rat ist teuer. 9.5 km müssen wir den Fluss hochkommen, dann können wir entweder nach Sesfontein oder Palmwag über Ausweichpisten fahren. Wir wollen nichts unversucht lassen und wagen die erste Flussüberquerung – bei der Zweiten finden wir keine optimale Stelle.

.

.

Sollen wir nach Puros zurückfahren oder die 9.5 km einfach frech wagen? Dann kommt unsere Rettung in der Not in Form von 2 Rangern. „Wir bringen euch sicher zur Abzweigung,“ versprechen sie uns und fahren eine Linienführung über, entlang und quer durch das Nass, die wir so nie gefahren wären. Sind wir Glückspilze!

Wir begegnen zum ersten Mal der bekannten Wüstenpflanze Welwitschia, die nur in der Namib vorkommt und bis zu 2000 Jahre alt werden kann.

.

.

Strenge 150 km weiter durch das Konzessionsgebiet, den Tank bis auf wenige Liter leer und die Frischwaren komplett aufgebraucht sind wir in Palmwag froh, endlich wieder Netz, Benzin und ein Restaurant zu haben. Schön, eindrücklich, atemberaubend und wild war unser Abstecher ganz in den äusseren Nordwesten. Für alle die die Weite, Wüste und Einsamkeit lieben – go for it!

.

.

Wo sonst Temperaturen um die 35 Grad herrschen sind wir eingepackt in Langarmshirt und Jacke. Sprühregen und Kälte lassen uns nachts die Decke über beide Ohren ziehen. Es sind viele Reisende hier in der Palmwag Lodge und Campsite.

Knapp kommt ein Treffen mit Tanja und Armin Vogelsang nicht zustande. Südafrika hat die Grenzen für Overlander wieder geöffnet und sie wollen nach 4 Monaten Namibia weiterziehen was wir gut verstehen. Schade, schade – auf Wiedersehen – ihr lieben Beiden!

Erwachen mit Dauerregen und Kälte erweckt den Wunsch, einfach im warmen ReMo unter der Decke zu bleiben. Wir erledigen liegen gebliebene Arbeiten. Über den Staub und Sand in jeder Rille will ich nicht mehr ausführlich berichten, trotzdem soll es erwähnt werden 😃.

 

 

Fazit der Woche: Wir möchten keine einzige Spur missen!

 

 

01.-08.02.2021 Schnuppern

Die Grenzstadt Ruacana macht uns Herzklopfen. Im April 2022 wollen wir an dieser Stelle die Grenze zu Angola passieren und unsere Heimreise der Westküste Afrikas entlang antreten. Wir schnuppern Angola Luft!
.

 

Die Strasse dem Fluss Kunene entlang zum Epupa Wasserfall bietet immer wieder malerische Ausblicke auf den Fluss und die Berge. Was für eine schöne Fahrt! Wir nehmen unsere alte Tradition wieder auf und nehmen Anhalter mit. Wir schnuppern zum ersten Mal an den traditionellen Teilnomaden, den Himba.

.

.
5 Himba mit all ihren Habseligkeiten laden und platzieren wir über 45 km. Dafür darf ich Fotos schiessen. Wie unser Freilichtmuseum Ballenberg gibt es hier „lebende Himbamuseen“. Wir transportieren das lebende ReMo-Museum mit Geschmack und Ton.

.

.

Der Schmuck der jungen Frau ist sehr üppig, symbolträchtig und schön. Man kann z. B. an der Beintracht erkennen, wie viele Kinder eine Himba-Frau hat. Mütter tragen braune Halsbänder, junge Frauen weisse usw.

.

 

Die Himba besitzen nicht viel, nur soviel, wie sie tragen können. Teilweise sind sie heute noch Nomaden. Seit die Regierung Namibias über die Himba bestimmt, sie eher als Halbwilde als als Gesprächspartner ansehen, seit die Dorfältesten nicht mehr viel zu sagen haben und seit Touristen wie wir Geld an sie bezahlen, um ihre Dörfer zu besuchen, sind viele von ihnen dem Palmschnapps verfallen.

.

.

Im Kaokoland lebt Tradition und Moderne auf engem Raum. Dass es noch so ursteiniges Leben in einem sonst so modernen Land wie Namibia gibt, ist schwer zu glauben. Die Zukunft der Himba ist ungewiss.

.

.

Sie müssen ihre Kultur und Natur weiter leben und bewahren, sie müssen aber auch eingebunden werden am Verdienst des Tourismus und sie müssen geschult werden. Gelingt das nicht, landen sie wie bereits viele von ihnen in Wellblechhütten in Opuwo, der nächsten Stadt und verlieren jeglichen Sinn des Lebens.

.

.

Geschätzt werden noch ca. 7000 Himba. Sie leben auch heute noch, vergleichsweise unberührt von der europäischen Zivilisation, viele ohne Personalausweis und Urkunde.
.
.
.
Wohlhabend im herkömmlichen Sinn war dieser Bantu-Stamm nie, dennoch empfinden sich Himba als vermögend, wenn sie eine große Viehherde besitzen.
.
.
Eine moderne Himba Frau 
.
Vor rund 100 Jahren wurden die Himba von kriegerischen Nama überfallen und ausgeraubt. Sie mussten bei den Nachbarn um Almosen bitten und wurden daher „Himba“ genannt, was Bettler bedeutet.

.

.
Wir sehen uns noch die Epupa Fälle an die zur Zeit unspektakulär sind und vermissen Will Smith haarscharf, der hier eine Doku über Namibia dreht.

Die Wochenveröffentlichum kommt früher, da wir ab heute Donnerstag an der Einsamkeit ohne WiFi und Telefon schnuppern werden.

 

Fazit der Woche: Soviel Fremdes und ungewohntes. 

 

 

25.01. – 01.02.2021 Achtsamkeit

Petrus sendet uns am 1. Abend im Namutoni Camp im Etosha NP ein aufmunterndes Zeichen.

.

.

Noch nie haben wir soviel Reisende in einem Camp angetroffen wie hier, es stehen 10 Reisemobile auf dem Platz darunter CH, FR und D.
.

 

Frühmorgens verschmilzt der Himmel mit der Etosha Pfanne am Horizont. Wo nur Tiergeräusche zu hören sind, das Auge nur Schönheit erlebt und die Zeit null Wichtigkeit hat, fällt es leicht, Achtsamkeit zu trainieren.

.

Amaryllis blühen nach heftigem Regen 

.

Unsere Morgenfahrt ist wie jede Pirsch erlebnisreich und beeindruckend. Wir sehen viele seltene Vogelarten.

.

.

…. und wenn es die 500. Giraffe ist, wir sind immer wieder hin und weg.

.

.

Omajowa nennen die Herero und Ovambo (Stämme) den Blätterpilz, der ausschliesslich auf Termitenhügeln wächst. Er wird von den Deutsch-Namibiern einfach „Termitenpilz“ genannt.

Omajowas können außer von Termiten nicht gezüchtet werden. Auf diese Weise bleibt er eine seltene Köstlichkeit, die es nur zur Regenzeit mit der richtigen Niederschlagsmenge gibt.

.

In Butter gebraten und leicht gesalzen schmeckt er echt lecker!

 

Der Etosha Nationalpark wird 1907 zum Wildschutzgebiet erklärt und erstreckt sich über eine Fläche von 22‘270 km2, das ist mehr als die halbe Schweiz. „Grosse weisse Pfanne“ heisst Etosha in der Sprache der Owambo. Die gewaltige Salzpfanne ist die Besonderheit im Park und verwandelt sich in der Regenzeit in eine flache Lagune und periodischen See.

.

.

Die Pfanne erstreckt sich über 4760 km2 bei einer maximalen Länge von 120 Kilometer und einer maximalen Breite von 55 Kilometer und liegt auf 1000 m über dem Meer.

.

.

Wie klein und unwichtig wir in diesem Naturwunder doch sind. Selbst sie erscheint uns berechtigter auf der Strasse als wir.

.

.

Nach wie vor wird das Nashorn gejagt im NP. Für ein Kilo Horn wird auf dem Schwarzmarkt derzeit bis zu 60’000 USD (rund CHF 53’000 oder Euro 50’000) bezahlt – mehr als für Gold oder Kokain. In Japan gilt das pulverisierte Horn als grosses Potenzmittel.

.

 

Es sollen noch einige 100 Tiere im NP leben. Wir sehen eines ganz nahe, ohne Horn. Ob es ihm als Lebensschutz oder Geldgier entfernt wurde?

.

.

Die Weite des Etoshas ist für uns „Bergler“ fremd. Flach soweit das Auge reicht mit kleinen Hügelausnahmen.

Tierbeobachtung ist eine Glücksache – so haben wir schlechte und gute Tage. Zum ersten Mal sehen wir aus nächster Nähe ein Löwenpaar beim Liebesspiel. Sie räkelt und streckt sich vor ihm, macht ihn verführerisch an um ihn ein paar Minuten später wieder abzuweisen und anzufauchen. Ein Kätzchen halt.

.

Befriedigt ziehen sie von dannen

 

906 km fahren wir nur im Etosha Park vom Ost- zum Westtor in 7 Tagen durch klingende Gegenden wie Zauber- und Grünewald.

.

Moringageisterbaum

 

Wir sehen unzählige Giraffen, Zebras, Gnus, viele verschiedene Antilopenarten, 3 Hyänen, 17 Löwen, 4 Schakale, 4 Nashörner, Schildkröten, 2 Geparde, 6 Elefanten, Warzenschweine, Erdhörnchen, Greiff-, Wasser- und andere Vögel.

.

.

Die Kuhantilope beim demütigen Kampfspiel.

 

.

Die Siedelweber als lautstarke Koloniebrüter verbessern laufend ihr Gemeinschaftsnest neben unserem Bus.

.

.

Der Nestbau beginnt durch den Bau des Daches an einem kräftigen Ast. Dann bauen Paare ihre Einzelnester mit Eingang nach unten. Der Bau dient Jahre als Nest und wird so gross, dass die Äste manchmal unter der Last brechen.

.

.

Wir haben Fortschritte gemacht beim Ausmachen der Tiere. Mich strengt das Absuchen über Stunden enorm an. Nach 1 Woche Etosha sind wir glücklich und müde!

.

.

 

 

Fazit der Woche: Achtsamkeit schärft die Sinne

 

18.-25.01.2021 Vineyard

Da kommt eine kleine, grüne und stinkfreche Raupe daher und frisst in unser nagelneues Moskitonetz ein Loch. Autsch, das erste Loch schmerzt. Keine paar Tage später passiert es wieder. Diesmal ist das Loch viel grösser, „shit happens“! Wie es passiert ist? Keine Ahnung. Vielleicht beim flambieren unseres feinen Rinderfilets?

Ein Flick muss her – wir finden in Grootfontein Stoff – sind uns jedoch nicht einig. Werni würde den diskreten schwarzen Stoff nehmen. Ich bin für die poppige Variante.

 

 

Ich umzickzacke die Figuren von Hand, mache eine Aussen- und Innenform und gebe mir alle erdenkliche Mühe. Es zeigt sich einmal mehr dass „sie gab sich Mühe“ nicht immer reicht und wir sind mit dem Schlussresultat nicht zufrieden. Es ist weder frech noch poppig noch schön – aber es hält wenigstens die Mücken ab.

.

.

In Namibia gibt es 5 Betriebe, die Wein herstellen. Neu mit dabei sind Tamara und Gilmar Boshoff. Sie investieren viel Mut und Startkapital im Otavi Valley um guten Wein herzustellen und betreiben zusätzlich einen sauberen Campingplatz.

.

.
Tamara ist Schweizerin und ihre 3 Kinder wachsen 4 sprachig auf. Sie vinifizieren einen Rot-, Weiss- und Porto Wein. Trauben bauen sie Shiraz, Tempranillo, Verdejo, weissen Muscat, Monverde und Tinta Barocca in Bio Qualität an.

 

 

Deutsche katholische Priester legen vor 100 Jahren den Grundstein der namibischen Weinkultur. Zu Ehren der Pioniere benennt die Familie Boshoff ihren Wein KATHOLISCHER.

 

 

Mit dem Rotwein gewinnen sie eine Goldmedaille. Bei den Eltern Boshoff im Nachbargut wird ein wunderbares Menü mit Weinverkostung angeboten. Falls du mal in Namibia bist? Unbedingt besuchen.

Durch die sehr schöne Tigerschlucht fahren wir auf 1800 Höhenmeter zur Ghaub Lodge. Gebäude, Farmmauern, Felsenkanzel und Friedhof erinnern an die 1895 gegründete Station der Rheinischen Missionsgesellschaft. Sie schützen 8 Rhinos und Wildtiere auf 8‘600 ha, die Farm hat eine Totalgrösse von 19‘200 ha.

.

.

Wetterhalber besuchen wir die Karsthöhlen nicht und auch die Rhinos wollen sich nicht zeigen. Dafür unterhalten uns die neugierigen Buschhörnchen.

 

 

Nach einigem hin und her entscheiden wir uns, trotz häufigem Regen zum Etosha Nationalpark zu fahren. Die Prognosen für nächste Woche sind gut.

 

Fazit der Woche:  mit 6 Flaschen Wein an Board trinken wir den Regen weg! 

 

 

11.-18.01.2021 Schnurgerade

Fast Schnurgerade verläuft die B8 in ca. 500 km Länge von Katima Mulilo nach Rundu durch den Caprivi Streifen. Nicht so schnurgerade verlief die politische Lage in der Region.

.


Es gab Konflikte, Auseinandersetzungen und den
Buschkrieg mit Angola. 1990 erlangte Namibia die Unabhängigkeit und damit auch die Verfügungsgewalt über den Caprivi Zipfel.

Die deutsche Kolonialzeit ist in Namibia nach wie vor gut spürbar. Es wird viel deutsch gesprochen. Es leben D Auswanderer in dritter Generation hier, die fast deutscher als die heutigen D Staatsbürger sind und Werte wie Ehrlichkeit, Verlässlichkeit und Fleiss pflegen. Und da ist noch was – hier wird Bier nach dem Deutschen Reinheitsgesetz gebraut, zB das Tafelbier.

.

.

Wir treffen in Rundu 6 Wandergesellen aus D an. Sie sind seit 1 Monat hier und wollen sich in einer 2 monatigen Reise durch Namibia mit Land und Leuten vertraut machen. Danach geht es auf Arbeitssuche. Wir unterhalten uns mit einem Schreiner und Zimmermann. Was für eine tolle Idee!

Kurz vor Grootfontain bekommen wir im Maori Camp Einführung in Moringa oleifera, Artemisia und Teufelskralle.

.

 

In diesem Turm befindet sich ein Sammelsurium von Souvenirs und Heilpflanzen. Die Blätter der ayurvedischen Heilpflanze Moringa ist als Pulver erhältlich und gilt als eines der nährstoffreichsten Gewächse der Erde.

 

 

Artemisia gehört in die Familie der Korbblütler. Einzelne Arten werden Beifuss, Wermut, Stabwurz oder Edelraute genannt. Wir kaufen das Pulver als Malaria Prophylaxe und Moringa als Super Nahrungsergänzungsmittel. Da kann uns ja nichts mehr passieren!

Wir haben diese Woche noch eine Premiere. Da prahlen wir mit Big Five und Ugly Five, haben aber noch nie ein Bushbaby gesehen. Im Mukuku Camp beobachten wir die faustgrossen Tiere zum ersten Mal und sind hingerissen, als sie uns mit ihren Riesenaugen zuzuzwinkern scheinen.

 

Fazit der Woche:  Es muss nicht immer schnurgerade sein. 

 

4.-11.01.2021 Campsite Hüpfen

Was machen die Grenzen Namibias und Südafrikas in den nächste Monaten? Es gibt Gerüchte, Ängste, Ärger, Unverständnis und Existenzsorgen.

 

 

Wir dürfen 3 Monate in Namibia bleiben mit Verlängerungsoption. Wir hüpfen von einem schönen Campingplatz zum nächsten. Was wir im Nordosten erleben ist noch ein Stück grüne, wilde und freie Natur.

 

 

Wir stehen im Mudumu NP ungezäunt direkt am Kwando Fluss. Wo normalerweise grosse Elefantenherden tränken, scheissen jetzt Pavian-Familien ihre stinkenden Haufen direkt auf unser ReMo. Die Elefanten sind nach Angola gezogen und kommen erst im März zurück in den Caprivi.

.

 

Bezahlten wir bis anhin NP Eintritte von ca. CHF 250 pro Tag, (Personen, Auto plus Camping) sind die Preise in Namibia ein Bruchteil davon. CHF 28.- ist die Gebühr für 3 Tage Mudumu alles inklusive jedoch ohne Infrastruktur. Wir packen die Schaufel zum morgendlichen Toilettengang (das müssen wir den Pavianen noch beibringen) und machen Katzenwäsche.

 

 

Die Flusspferde kann man definitiv nicht verfehlen am Kwando River. Ihr „tiefer grunzender Ruf“ lässt meine Mundwinkel noch oben ziehen, ich mag die unförmigen Fässer mit den kleinen Ohren und grosser Klappe einfach.

 

 

Hippo Männchen versuchen ein Revier aufzubauen mit mehreren Weibchen im Harem. Es gibt auch reine Weibchen- und Männchengruppen von jeweils ca. 10 Tieren.

 

 

Conservancies Gebiete: Namibia ist das erste Land weltweit, das den Naturschutz in seiner Verfassung verankert hat. Immer wieder entstehen Konflikte zwischen der Bevölkerung und dem Naturschutz. Immer wieder trampen Elefanten und Büffel ganze Maisfelder nieder und zerstören die ganze Ernte. In den Conservancies Gebieten wird versucht, die lokale Bevölkerung am Verdienst des Tourismus zu beteiligen, sei es als Führer, Koch, Ranger, Manager usw.

 

 

Das Touristengeld entschädigt die Bauern für verlorene Ernten, durch Löwen gerissene Kühe und Schafe und angerichtete Schäden an Hütten. So sieht die Community die Wildtiere nicht nur als Bedrohung und Fleischlieferant sondern als schützenswertes Gut. Die Conservancy Gebiete bilden wertvolle Pufferzonen auf Privatland zu den Nationalparks.

 

Bienenpicker

 

Es sei nebenbei erwähnt, dass z.B im Conservancy Gebiet Mashi immer noch ca. je 100 Büffel und Elefanten sowie alle Arten von Antilopen pro Jahr zum Abschuss frei gegeben werden zu Lizenzpreisen von ca. USD 40‘000 pro Grosstier. Teils sind das Trophäenjäger aus dem Ausland, teils Fleischjäger. Dieses Geld fliesst dem Staat und den Conservancys zu.

 

Ja wo sind sie denn?

.

Heute fahren wir genau 2.8 km vom Nunda River Camping zum Shametu River Camp. So schöne Campingplätze wie in Namibia haben wir bis anhin selten angetroffen. Viele haben zum Platz gehörende Toilette, Dusche, manchmal mit Küche und Grill. Ich esse den besten Restaurant Hamburger je und zum Dessert gibt es ein Game Drive in den Mahango NP.

.

 

Soviele Kudus haben wir noch in keinem Park gesehen.

 

Heute fahren wir 36 km zum zweiten Mal zur River Dance Lodge, die von Schweizern geführt wird.

 

Fazit der Woche: „langsam prässiärä“ gäll Dani! 

 

28.12.20 – 04.01.2021 Happy New Year

So schön ist Afrika!

 

.

Kunststück schlägt unser Herz auch nach 2 Jahren noch für diesen Kontinent.

 

.

Der neugierige Weber will etwas von unserem Frühstücks-Müsli abbekommen.

Von grossen Namibia Kennern bekommen wir den Tipp, den Caprivi Streifen mit seinen Flüssen und Nationalparken nicht zu schnell zu verlassen. Irene schreibt, für sie sei diese Region der schönste Teil Namibias.

.

.

Seht euch diesen Baum-Schmarotzer an. Und genau so fühle ich mich ein bisschen als wir im wunderschönen Bwabwata Nationalpark in der Nambwa Lodge über den Silvester ein Luxus-Zimmer beziehen und den Gutschein von Elisabeth und Hansueli einlösen. Danke euch beiden, wir sind überwältigt!

.

.

Normalerweise kommen die Tiere an den hoteleigenen Tümpel zum Trinken und Suhlen. Leider ist dafür die falsche Zeit, denn es gibt überall Wasser in den Monaten Nov./Dez./Jan./Feb. Nichts desto trotz sehen wir div. Antilopen, Hippos, Krokodile, 1 Giraffe, 1 Gnu und viele Vögel.

.

.

Bei der frühmorgendlichen Bootsfahrt auf dem Kwando bestaunen wir viele Vögel und Pflanzen. Die europäischen Schwalben sonnen sich entlang dem Fluss.

.

.

Die Wasserlilien öffnen ihre Köpfe, die Hippos beobachten uns mit neugierigen Augen und wackelnden Ohren. Auf der Nambwa Lodge und Camp treffen wir so viele nette Menschen, (sogar eine junge Obwaldnerin) wir plaudern munter drauflos und erhalten viele Tipps für unsere weitere Namibia Reise.

.

Das wäre doch ein Nummernschild für uns!

 

Die Faulenzer Tage vergehen im Nu, der Silvester steht an und wir verschlafen ihn wie fast immer die letzten Jahre.
.

.

Wir schliessen uns den vielen Neujahrswünschen an und wünschen euch liebe Leserinnen und Lesern einfach rundum viel Schwein im 2021.

Mudumu ist unser nächster Nationalpark. Sind wenig Tiere unterwegs wird das Auge als Ersatz mit viel Grün und Wasser verwöhnt. Auch ein saftiger NP bietet landschaftlich viel.

 

Fazit der Woche: Baden im Luxus über die Festtage 

 

 

21.-28.12.2020 Viel los ….

Die Regenzeit hat unerwartet heftig begonnen. Jetzt ist die Zeit, die Felder zu bestellen! Beim täglichen Wechsel von Sonnenschein und Regen hört man das Saatgut wachsen. Auf unserer 470 km langen Fahrt nach Livingstone beobachten wir viele fleissige Hände.

 

.

Einen Cappuccino in einem der schönsten Hotels schlürfen, so beginnt unser erster Morgen in Livingstone. Das Royal Livingstone Resort verwöhnt die Gäste im 5 Sterne Bereich.

 

.

Durch den zum Hotel gehörenden Wildtierpark laufen wir zu den weltbekannten Victoria Fällen.

 

.

Die Giraffe steht so nahe, dass ich den langen Hals nicht aufs Bild bringe.

 

.

Mosi-Oa-Tunya (Donnernder Rauch) haben die Afrikaner diese gewaltigen Wasserfälle genannt ehe David Livingstone sie zu Ehren seiner Königin umtaufte.

 

 

Auch wenn sie nach der Trockenzeit wenig Wasser führen sind sie eindrücklich und sehenswert. Wissenschaftler streiten darüber, welche die grössten Wasserfälle der Welt sind und je nach Kriterium (Wassermenge, Einzelfälle, Breite, Tiefe) kommen sie zu unterschiedlichen Ergebnissen.

 

.

Die Vik Fälle sind definitiv etwas Besonderes. Sie stürzen mit einer Falltiefe bis zu 108 Meter direkt in eine 1688 Meter breite Spalte, was sie zur grössten einheitlich hinabstürzenden Wassermasse der Welt macht.

 

.

Dabei sind sie doppelt so hoch und 1.5 mal so breit wie die Niagara Fälle.

 

.

Mit 2700 km Länge ist der Sambesi der bedeutendste Strom im südlichen Afrika. Er entspringt im südlichen Kongo und speist die Victoria Fälle.

 

 

Ein Spektakel aus Getöse, Gischt und Naturgewalt beeindruckt uns.

 

.

Vom Boiling Pot aus bekommt man einen schönen Blick auf die Brücke, die Sambia mit Zimbabwe verbindet. Hier fliesst der Sambesi weiter als könnte er kein Wässerchen trüben.

 

.

So schön Campen wir am Fluss Marambo in Livingstone.

Um die furchtbare Strasse nach Sesheke zu vermeiden, entscheiden wir Transit über Botswana – Chobe nach Namibia einzureisen.

.

Unsere gefahrene Route in Sambia. 

 

Wir haben grosse Pläne, wir wollen zwei Landesgrenzen an 1 Tag schaffen, das ist Premiere (Sambia/Botswana/Namibia). Ob es uns gelingt? Ich sage nur soviel – wer anderen eine Grube gräbt ……….und so schaffen wir die erste Grenze nach Botswana erst beim 2. Anlauf mit 1 Tag Verspätung, Covid sei Dank!

 

.

erster Versuch….

.

 

… zweiter Versuch!

.

.

Die Strasse durch den Chobe ist asphaltiert, wir sehen sogar Wildtiere. Die 2 Grenzübergänge schaffen wir überraschend gut. Am 24.12 in Katima Mulilo einzukaufen ist hingegen nicht die beste Idee. Lange Schlangen vor den Bankomaten, ein Einkaufswirrwarr vor jedem Supermarkt, Hektik überall – Stille Nacht! Wir sind seit 5 Uhr morgens unterwegs und das Gewühl wird uns zuviel. Und so passiert es, dass wir uns auch nach 2 Jahren Afrika beim Kauf der SIM Karte wieder mal übers Ohr hauen lassen!

Was uns in Botswana Transit und Namibia sofort auffällt: Die Strassen sind super, es darf 120 km/h gefahren werden, es wird kein Gemüse am Strassenrand verkauft, die Frauen sind moderner gekleidet, auch hier wird getrickst!

Weitere 340 km später kommen wir müde im wunderschönen River Dance Camp an! Ein CH z’Nacht hebt die Stimmung für kurze Zeit …

 

 

…. für das seit Jahrzehnten traditionelle Flötenspiel von Werni, begleitet von meiner zweiten Singstimme, reicht es nicht mehr, wir wollen nur noch schlafen ….. heilige Nacht!

.

.

Unsere Campaussicht auf den Okawanga Fluss (auf der gegenüber liegenden Seite ist Angola.) Wir gönnen uns eine Massage und 3 ruhige Tage. Jetzt sind wir parat für Namibia.

 

Fazit der Woche: Turbulenter Start im neuen Land. 

 

14.-21.12.2020 Matrix

Die Hoffnung auf viel Platz in den 3 Flügen ZH – Wien – Addis Abeba – Lusaka verfliegt ganz schnell. Die Flugzeuge sind bis auf den letzten Platz besetzt. Eine Big-Mama sitzt im 6 h Nachtflug links von mir und beschlagnahmt einen guten Fünftel meines Sitzes sowie der Beinfreiheit. Da ist nicht viel mit schlafen und so ziehe ich einen Film nach dem anderen rein. Board Kino sei Dank!

 

.

In Lusaka weihnachtet es sehr. Lieder und Glitzer überall! Dort wo die Regale der Supermärkte vor unserer Abreise in die CH noch halb leer waren, stehen jetzt Goodies! Schinkli, Lachs, Blaukäse, Schokolade und vieles mehr sollen die Feiertage versüssen.

Im Camp werden wir nebst den Besitzern ganz herzlich von Corinne und Oliver Beccarelli empfangen. Die beiden Schweizer sind seit 3 Jahren in Afrika unterwegs, meistens auf einer russischen Ural Maschine mit Seitenwagen. (theslowriders.ch)

.

 

Das Sicherheitsdenken der Schweizer ist auch in unsere Matrix eingebrannt. 4 x 23 kg mitgebrachtes Gepäck aus der CH lässt unser ReMo aufstöhnen und es fragt uns: „Braucht ihr wirklich eine Ersatzkaffeemaschine, doppelte Bettwäsche, 2 Wasserkocher, 2 Dampfkochtöpfe, zwei Moskitonetze, Mehrfachstecker, 4 Ventilatoren usw.“? „Ja,“ antworten wir, es könnte ja was aussteigen und dann sind wir froh wenn wir ……..! Ja, so sind halt wir Schweizer und die jahrzehntelange Erziehung auf Sicherheit hat uns auch in Afrika teilweise im Griff!

 

.

Die neue Rückfahrtkamera wird montiert, das ReMo nochmals kurz geprüft….

 

.

…..das Dach und die Solarpanele geputzt ….und bald sind wir parat für unsere Weiterreise.

Wir haben uns wieder gut eingelebt in Afrika. Zwei Fondue Abende, einmal Käse, einmal Chinoise und Gespräche in CH Deutsch haben uns das Ankommen in Afrika vereinfacht.
.

.

Mit vielen Tipps in der Tasche geht es morgen Richtung Livingstone.

 

Fazit der Woche: Niemand kann aus der eigenen Haut schlüpfen.