2.-11.11.2025 … in Superlative weiter…

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In Utah geht der Wohnmobil Trend definitiv Richtung Van. Wir zählen an 1 Tag über 30 Sprinter. Nur selten sehen wir die ganz Grossen. Und noch etwas macht Utah besser als zB. Colorado. Die Bundesland-Regierung stellt Gelder frei um die wichtigsten Besucherzentren zu besetzen (Shutdown).

Wir sind im Kletter Paradies Indian Creek. Vom 3-7.11 werden Klettersteige gewartet, neue vorbereitet – viele Kletterer, Angestellte und Freiwillige, sind am Werk. Sie arbeiten in steilen, glatten Hängen, mir wird schwindelig nur schon beim Zuschauen.

Die Beef Basin Road in National Forest Gebiet ist nicht schwierig zu fahren – nur staubig mit teils steinigen Abschnitten und eingetrockneten Matschfurchen. Die Sonne immer im Gesicht kippt nach 2 Stunden Fahrt auf unerklärliche Weise unsere Stimmung. Was ist nur los? Wir wissen es nicht – es ist ein Gefühl das tief vom Bauch kommt – eine Art Schwere, die Landschaft ist schön – aber………..

Trotzdem übernachten wir bei einem Aussichtspunkt mit Blick auf den Salt Creek.

Immer schön Tieren zu begegnen.

Die Wanderung zum Cathedral Punkt am nächsten Morgen vertreibt die Schwere. Was für Ausblicke, Farben, Formationen. Wie schön ist diese Welt!

Der Green und Colorado Fluss sind die Baumeister über Millionen von Jahren des Canyonlands NP. The Needles (die Nadeln) haben ihren Namen von den rot und weiss gefärbten Felszacken.

Die ganz schönen Ecken des Parks sind im Hinterland und können nur mit dem Geländewagen oder über längere Wanderungen erreicht werden. Wir wählen die Wanderung.

15.4 Kilometer und einige Höhenmeter führen uns durch atemberaubende Steinkolosse, Zacken, Bögen – wir überspringen Spalten, klettern über Hänge, rutschen auf den Hintern glatte Felsen runter und kommen 5 h später hundemüde bei Bänzli an.

Ich frage Werni, welche Glieder ihn schmerzen? Er lacht und sagt: „frage mich welche nicht schmerzen, dann bin ich schneller durch.“

Herr Übermütig und Frau Spinoggel sind auf dem heutigen 6.5 km Marsch mit dabei. Wir albern herum, lachen viel – (Ablenkung vom Muskelkater?) Wir werden wohl nie ganz erwachsen.

Johann aus Guatemala stellt fest, dass Werni mehr auf Fotos zu sehen sei als ich. Das verbessern wir lieber Johann und ich bin immer dankbar für Anregungen, Kritik und Lob.

Steinmännchen haben es auf der ganzen Welt als Wegweiser geschafft.

Kurvenreiche enge Piste, steile, schiefe Bahnen, Matsch – das sind die Herausforderungen des heutigen Tages für Werni – wir fahren den Shafer Trail.

Schon nach 40 Minuten ist Schluss, ein japanisches Paar hat sich mit ihrem PW eingegraben. Unser Abschleppseil und Schäckel sind gefragt, zu dritt ziehen wir das Auto aus dem Schlamm.

Eine Fahrt die Konzentration verlangt, 500 Höhenmeter Aufstieg, landschaftlich traumhaft, mit Abhängen ohne Leitplanken – wir kraxeln stetig hoch. Wie immer bei anspruchsvollen Fahrten kommt dieses spitzbübische Grinsen in Wernis Gesicht, seine Augen suchen die Piste nach optimaler Fahrspur ab, sein Oberkörper neigt sich nach vorne, Rückenschmerzen sind vorprogrammiert.

Amerika bietet landschaftlich so unglaublich viel an Schönheit. Was mich total begeistert sind die Weiten, die riesigen unbewohnten Flächen. Da ist es mucksmäuschenstill (as quiet as a mouse). Diese totale Stille haben wir in der Schweiz selten.

Falls ein Lesender Lust hat unsere Route auf Polarstep zu verfolgen (trucken) ….
Dort könnt ihr immer aktuell sehen, wo wir stehen. Es gibt ein paar Fotos und sehr wenig Text zu den einzelnen Standorten.

 

 

 

Fazit der Woche: Es darf ruhig so weiter gehen! 

 

 

Wochenfilm

Musik: Chris Stapleton, Traveller

Chris Stapleton kommt zwar nicht aus Utah, gehört aber zu meinen Favoriten. Mein grosser Wunsch: Ihn live in der USA zu hören.

 

 

5 Kommentare zu „2.-11.11.2025 … in Superlative weiter…

  1. Glaib der Teyfel wohl , eychä Bänzli streickt zwischeddurä we mä diä holperigä Strassä gsehd wo iär duräfahrid!!!!
    Aber einisch meh wieder tolli Biuder!!
    Griässli Anny

  2. Unglaublich schöne Landschaft…. und diese Weiten …. sooo eindrücklich, ich liebe das. Die Fotos von euch zwei mit den Felsen sind so lustig 🙂 Ich wünsche euch weiterhin gute Fahrt. Ganz liebe Grüsse Juan

  3. América indeed has beautiful natural landscapes and a low population relative to its size. Have fun and enjoy the quiet, peaceful nature.
    Hugs, Reuben… almost in Istanbul.

    1. Dear Reuben, what an interesting Journey you have behind you and a wonderful city, Istanbul, is up to come. I celebrated my 50. Birthday in Istanbul, almost 20 years ago. I love this city and the Turkish People. Enjoy and a very big hug Heidi and Werni

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