4.-11.4.2026, some flowers in your hair

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Willkommen in San Francisco, der Stadt, wo das Wetter oft verrückt spielt, der Nebel einen Namen trägt nämlich „Karl“ – Taxis unbemannt fahren, Scooters die Hauptstrasse unsicher machen, die Menschen so bunt sind wie eine Schachtel Caran d’Ache Farbstifte und die gespickt ist mit Attraktionen. 

Es ist Liebe auf den ersten Blick – was für eine Stadt im Frühling!

Die Painted Ladies zum Beispiel, eine berühmte viktorianische Häuserzeile an der Steiner Strasse.

In den späten 1960er Jahren wohnen berühmte Sänger im Hippie-Viertel Haight Ashbury.

Da kann man sich schön bunt einkleiden…

Die Häuser und Gärten sind gepflegt, die Menschen Joggen oder laufen mit den Yoga Matten zum nächsten Studio und natürlich nippen alle überall und zu jederzeit an ihren Thermosflaschen, Kaffeebechern, Smoothies oder sonstigen Säften.

Wir verschaffen uns einen ersten Überblick mit einer Stadtrundfahrt. Kopfhörer rein und schon lassen wir uns berieseln von Jazz Musik und viel guter Information auf Deutsch. Es ist Prachtwetter  – Karl ist nicht anwesend.

Im Zwiebel-Look gekleidet ziehen wir Jacken an und aus. Das berühmte Zitat von Jack London bewahrheitet sich: „Der kälteste Winter, den ich je erlebt habe, war ein Sommer in San Francisco“.

Die Strassen sind steil, echtes Wadentraining.

„Clam Chowder“ ist eine sämige herzhafte Spezialität in San Francisco. Die Muschelsuppe mit Speck, Kartoffeln, Zwiebeln und Sahne wird im Brotleib serviert.

Beim Palace of Fine Arts staunen wir nicht schlecht ob dem Bauwerk. Neoklassizismus vom Feinsten, erbaut für die Panama Pacific International Exposition 1915. Nach der Ausstellung will die Stadt das Werk wieder abreissen.

Zum Glück gibt es Opposition. Heute ist der Ort ein beliebtes Ausflugsziel, Fotomotiv und Veranstaltungsort.

Bei den Orgelpfeiffen hören wir leider nichts, es ist gerade Ebbe und da sind die Röhren stumm, ein schöner Ort ist es trotzdem.

Und dann kaufen wir noch Delikatessen ein für eine halbe Niere. La Fromagerie de Mari und Lucca heissen die beiden Läden an der Kastanien Strasse – unser Kühlschrank ist voll mit Käse, Salami, Mortadella usw.

Und da ist noch was……

Von Bethli und Rolf bekommen wir die Adresse von fernen Verwandten von der Familie della Torre die in San Francisco leben.

Karen und Konrad laden uns spontan zum Kaffee in ihr schönes Heim ein und so dürfen wir Familiengeschichten und Reiseerlebnisse austauschen. Danke ihr zwei, wir sehen uns wieder in der Schweiz in der Rose in Kerns.

Bänzli darf über die zwei Berühmten rollen, die Golden Gate und Oakland Bay Brücke. Was für ein Erlebnis!

Und da gibt es noch kleines, kurioses…

Karottenkranz

Socken…

Coole Alte….

Buntes….

…und so trifft uns San Francisco mitten ins Herz und macht aus uns echte Stadtmenschen.

Im Queen Wilhelmina Tulpen Garten sind nur noch dürre Stängel sichtbar, wir sind zu spät für die Blütenpracht.

Dafür blüht der Storchschnabel – auch schön.

Am letzten Tag kommt „Karl“ doch noch zu Besuch. Er schleicht um die orangen Stahlträger der Golden Gate Brücke und legt feine Nebeltröpfchen über die Stadt – Zeit für uns nach 7 Tagen weiter zu ziehen.

 

Fazit der Woche: Das nächste Mal mit Blumen im Haar

 

 

Wochenfilm

Musik: Scott McKenzie (1939–2012) was an American singer best known for the 1967 hit song San Francisco

 

6 Kommentare zu „4.-11.4.2026, some flowers in your hair

  1. Liebe Heidi, lieber Werni
    San Franzisco (2019) war auch für uns das Highlight der Amerika-Reise. Eine wunderbare Stadt.🌆 Gerne wären wir länger geblieben. ♥️
    Liebe Grüsse
    Brigitte

    1. Ihr Lieben Beide, wer weiss vielleicht steht ihr auch mal mit dem Camper hier. Viele Einheimische sagten uns dass SF nicht mehr das sei wie vor 30 Jahren. Welcher Ort ist denn noch wie vor 30 Jahren?
      Herzlich liebe Grüsse

  2. Wunderbar! Bei uns war damals Karl sehr dominant zu Besuch. So sehe ich doch noch hübsche Bilder aus San Francisco 😍

  3. Fernweh packt mich, habe diese Stadt in schöner Erinnerung. Und der Song dazu macht den Blog perfekt. Alles Liebe euch beiden.

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