26.4.2021 – 03.05.2021, viel Aufregung

Über die Ntwetwe Salzpfanne planen wir durch schöne Landschaft nach Gweta zu fahren. Die Strasse sei sehr schlecht (das sind wir uns gewohnt) von 6 Overlander hätten 3 wieder umgekehrt (wirklich?) zwei davon seien 2 Tage im Matsch stecken geblieben (das wollen wir nicht). Also auf direktem Weg  nach Mabole.

Wir kommen 80 km weiter östlich an die Hauptstrasse Maun – Nata und so ändern wir unsere grob geplante Route.

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Das Nata Bird Sanctuary ist ein geschütztes, 230 km2 grosses Paradies für Vögel, vor allem für Flamingos. Da die riesige Suwa Salzpfanne immer noch bis zu 1.5 Meter tiefes Wasser führt, sind die Tiere verspätet. Trotzdem entscheiden wir, ein Gamedrive zu buchen.

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Und wie sich die Pirschfahrt um 6 Uhr früh lohnt. Im Westen geht der Vollmond unter, im Osten guckt die Sonne, Gnu Herden spielen übermütig „Stier“ und Schakale geniessen die Morgenfrische.

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Die Pfanne beeindruckt durch ihre Weite und wir beobachten einige Vögel. Plötzlich sehen wir einen Schwarm in der Ferne. Haben wir Glück – es ist die erste Migration von Flamingos, die zum Brüten von Walvis Bay in Namibia zum Sanctuary fliegen.
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Chobe Riverside wird angepeilt. Unterwegs gönnen wir uns 1 Tag Ruhe mit Tierbeobachtung am campeigenen Wasserloch. Einfach immer wieder schön die Elefanten so nahe zu beobachten.

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Der 30. April hat es in sich. Meine 3 jährige Schaufelkrone, die immerhin CHF 3400 gekostet hat, fällt einfach so raus. Weiter wird unsere Hausbatterie so heiss, dass der Boden im Heck Brandspuren aufweist.

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Eine Zelle scheint defekt zu sein. Die Batterie muss ersetzt werden. Wir haben 20 Tage Schwefeldämpfe eingeatmet und Glück, das nicht mehr passiert ist.

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Alles dauert in Afrika länger, alles braucht Zeit, viel Zeit. So verbringen wir Stunden über Stunden bei der Mario Garage, dazwischen lasse ich mir den Zahn wieder einzementieren und hoffe, dass er wieder eine Weile hält.

Wir verwöhnen unser komplett zerkratztes Bänzli mit einer Politur und freuen uns über den neuen Glanz.

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Wir scheinen ein kleines Tief zu haben im Moment. Vieles läuft schief, (vor allem mit dem Auto) ich habe das Abdeckungsglas vom Kochherd schon wieder geschlissen und viele Kleinigkeiten laufen nicht ganz rund. Ich rufe unseren Glücksstern auf und bitte ihn, uns wieder zu begleiten.

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Sorghum Felder auf unserer Fahrt

Warzenschwein Besuch 

Ein Game Drive entlang der Chobe River Front  und eine Flussfahrt runden die Blog Woche ab.

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Der König, der Löwe

Buschbock

von Sandro fotografiert

süsser Camping Besuch

Der Chobe-Nationalpark wurde 1967 als erster Nationalpark des Landes kurz nach dessen Unabhängigkeit gegründet.

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Chobe ist besonders für seine großen Elefantenherden bekannt. Im Jahr 2009 ergab eine offizielle Zählung rund 12‘000 Tiere. Der Park ist nach dem Fluss Chobe benannt dessen Quelle in Angola liegt.

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Die Bootstour ist schön wie ein afrikanischer Sternenhimmel und wir gönnen uns noch beglückt von den schönen Bildern ein Nachtessen im Restaurant.

 

Fazit der Woche: Aufregung kann positiv und negativ sein.

 

 

 

 

 

 

19.-26.04.2021 Doppel F

Über die Grenze Buitepot reisen wir locker in sehr kurzer Zeit nach Botswana ein. Im Reiseführer ist zu lesen, dass keine Fleisch- und Milchprodukte eingeführt werden dürfen. So verstecken wir alles feinsäuberlich, um unser Filet und Co. einzuschmuggeln. Kein Zöllner interessiert sich für unserern Kühlschrank! Glück gehabt!

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Das Land empfängt uns hier wohl nicht von der schönsten Seite. Durch Busch- und Herdenland in eher langweiligen 220 Asphaltkilometern versorgen wir uns in Ghanzi. Banken, grosse Supermärkte, Orange für SIM und Gigas, Parkbüros (DWNP, Department of Wildlife National Parks) – alles ist vorhanden.

Was in Botswana als Erstes auffällt: Es liegt mehr Müll, es wird gebettelt, wir sind wieder in Schwarzafrika, es gibt strickte Covid Regeln.

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Die Kalahari bedeckt ca. 1 Million km2 des südlichen Afrikas. Die Besiedlung ist sehr dünn, die Wildtiere werden so gut es geht geschützt. Der grösste Teil der Kalahari gehört zu Botswana.

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Das Central Kalahari Game Reserve (CKGR, 51’800 km2) soll die grösste Herausforderung für Selbstfahrer sein. Auf jeden Fall ist ein Allradfahrzeug nötig, um in das raue Gebiet vorzudringen. Vom Tsau Gate aus erleben wir die unendliche Grösse der Kalahari und zum ersten Mal kann ich mir vorstellen, dass die Weite einen Sprinter verschlucken kann.

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Wir fahren zu sechst, Katharina und Frederic, die wir schon oft getroffen und lieb gewonnen haben, fahren mit uns. Die Piste ist eng, teils sandig und die Dornbuschsavanne kratzt an unserem Autolack. Wir kommen langsam voran, nicht soweit wie geplant. Mitten in der Wildnis gibt es ein Lagerfeuer und ich könnte mir keinen schöneren Platz vorstellen, um meine Pensionierung zu feiern.

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Frederic beschert uns ein Lagerfeuer

 

Katharina und Frederic tauchen noch weiter in den Süden ein und so erleben wir zu viert eine weitere Fahrt durch faszinierende, einsame Flächen, Salzpfannen, ausgetrocknete Flussbetten und Savanne. Wir durchqueren die CKGR von West nach Ost. Alles muss mitgeführt werden, es gibt Null Infrastruktur im Park – definitiv nichts für Afrika Anfänger.

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Wir übernachten ohne Schutz eines Zauns inmitten der Wildtiere und hoffen auf Löwenbesuch oder zumindest auf deren Gebrüll.

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Im Park leben Giraffen, Schakale, Dachse, Mangusten, braune Hyänen, Wildschweine, Leoparden, Löwen, verschiedene Antilopenarten, Buschhörnchen, div. Schlangen, sehr viele Sing- und Greifvögel, schwarzmähnige Kalahari Löwen und viele mehr.

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Die einstige Heimat der San, der ersten Bewohner des südlichen Afrikas, ist keine wirkliche Touristenregion. Zu gross ist die Fläche, zu weit die Distanzen, zu offen und ungesäumt der Lebensbereich der Tiere, zu unzugänglich und sandig die Autospuren und so wundert es nicht, dass wir fast keine anderen Fahrer und wenig Tiere sehen.

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Dafür entschädig ein einmaliges Wilderlebnis, kribbeln im Bauch, lauschen auf Tiergeräusche und traumhafte Buschcamps die Durchquerung. Auf der ganzen Afrika Reise hatte ich dieses Gefühl von Winzigkeit und Verlorenheit noch nie.

Die Sunday Pfanne hat ein Wasserloch. Auf der Morgenpirsch ist uns das Glück hold, wir sehen eine Leopardenfamilie mit 4 Jungtieren und 2 Geparden. Trotzdem entscheiden wir, 2 Tage früher als geplant und gebucht das CKGR zu verlassen. Der Park schafft es nicht in die Top 15 Liste von bereits 25 besuchten NP in Afrika.

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In der südwestlichen Ecke der Sowa Pfanne erhebt sich die „Insel“ etwa 20 m über dem Pfannenboden. Auf Kubu Island wachsen gigantische Baobab Bäume. Zusammen mit der weissen Salzfläche wirkt die Landschaft fast surreal.

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Da die Pfannen seit kurzem trocken sind, wagen Werni und ich eine 10 km lange Fahrt durch die Pfanne zum Camp – jubii das macht Spass!

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Das Gebiet war vor 1500 Jahren noch besiedelt. Zeugnis davon sind legendär aufgeschichtete Steinmauern die an eine verlorene Stadt erinnern.

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Kubu Island ist für uns ein echtes Erlebnis. Kitschig erleben wir die Sonnenuntergänge und die Nachtwanderung bei Vollmond ist – ich finde gerade keine Worte dafür – sooo mega, hammer, verreckt, huärrä-, super- und usinnig schön!

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Ein wilder Ritt durch die Pfanne zum Hochzeitstag. 

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Dank Tina lassen wir nachts auf der Pfanne die seit 2 Jahren mitgeführten Laternen steigen und das exakt an unserem 40. Hochzeitstag.

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Romantischer geht nicht! Dann noch ein gemütliches, fast nicht enden wollendes Lagerfeuer mit viel lachen und Geschichten erzählen. Und vorbei ist er der spezielle Tag!
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Fazit der Woche: doppelt gefeiert hält besser!

 

 

12.-19.04.2021 Bäume, Stadt und Unfall


Wir finden ein Stück „Route 66“ in der Nähe des Fish River Canyon. 
Aus einem alten Farmhaus wurde vor 15 Jahren ein Gästehaus gebaut.
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Da kein Investitionsgeld übrig war, kamen die Manager auf die Idee, ihrer lokalen Kundschaft Freibier gegen Schrott anzubieten und dies war die Geburtsstunde des Roadhouses.

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Am sehr touristischen Köcherbaumwald fahren wir vorbei und übernachten lieber in Mesosaurus inmitten der Bäume. Das Buschcamp verbreitet Magie.

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Die Seidelweber wohnen in der nächsten Akazie, die Sonne zaubert am Abend und Morgen Rottöne in den Wald, der Sternenhimmel kann fast berührt werden und die Ruhe lässt alle Zellen aufatmen.

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Der Köcherbaum, auf africaans Kokerboom, sieht zwar aus wie ein Baum, gehört jedoch zur Familie der Aloen. Über 5000 Köcher stehen in Mesosaurus und als Krönung macht der Besitzer noch eine fossile Führung zu über 250 Millionen alten Versteinerungen mit uns.

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Die rotsandige Kalahari im Osten des Landes liegt auf über 1000 Meter ü.M. Die Kalahari ist das zweite Trockengebiet Namibias, topfeben, normalerweise Savanne. Des vielen Regens wegen erleben wir die Kalahari grün, rote Dünen leuchten aus dem Gras und wir entdecken sogar Blumen.

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Der Trockenverlauf des Auob Flusses ist jetzt mit einem saftigen Grün bedeckt das an einen Fussballrasen erinnert, und wir stehen inmitten der roten Dünen für die Nacht.

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Giraffen, Kudus, Sprungböcke und Elands sind noch das i-Pünktchen. Wow! Wie wir diese Freiheit des Lebens geniessen.

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Wieder in Windhoek gilt es einmal mehr Admin zu erledigen. Termine sind vereinbart mit Path Care (für Covid Test) und Mercedes Garage (die Stossdämpfer werden nach nur 3 Wochen auf Garantie ersetzt). Für einmal ist ein negatives Resultat sehr positiv und wir bekommen alle Vier ein negativ positives Resultat. Botswana wir kommen!

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Ein weiteres gemütliches Nachtessen in CH Runde! 

Kurz vor der Wegfahrt aus Windhoek passiert ein Malheur! Sandro schneidet sich mit einem Messer in die Hand, die Wunde muss genäht werden.

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Mit einem dicken Verband fahren wir nach Gobabis Richtung Grenze zu Botswana.
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NAMIBIA:

Landschaftlich abwechslungsreich, einsam, Meer, Sand, Berge, Dämme, Wüste, Tiere, Blumen – echt beeindruckend! Versorgung wie in Europa, es wird gegrillt was das Zeug hält, die Freundlichkeit lässt manchmal zu wünschen übrig, ein eher touristenmüdes Land, Schwarzafrika fehlt. Schöne Campingplätze, NP zu vernünftigen Preisen – leider fast alle eingezäunt mit teils künstlichen Wasserlöchern.

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Unsere gefahrene Route in 4 Monaten Namibia!

 

 

Fazit der Woche: Unfälle passieren immer dumm! 

 

05.-12.04.2021, das himmlische Kind

Immer wieder weht der Westwind durch meine Schnittlauch Locken. Entlang der West-Küste kommt gegen 16 Uhr heftiger Wind auf! Sand wirbelt, Augen tränen, Wäsche trocknet, die Haut bekommt ein Peeling und im Mund knirscht es.
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Bei der Fahrt nach Lüderitz erleben wir einmal mehr die eindrucksvolle Unendlichkeit von Namibia. Wir sind im Gebiet der Wildpferde, Diamanten und Kolonialgeschichte.
Ca. 1300 Höhenmeter Differenz fahren wir kaum merklich auf perfekter Asphaltstrasse von Aus nach Lüderitz durch hitzeflimmernde Wüste und Einsamkeit.

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Windschutz beim Outdoor kochen!

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Die Stadt trägt den Namen nach dem Tabakhändler Adolf Lüderitz. Beim Erwerb des Gebietes ging es, wie so oft, wenn Europäer in Afrika Fuss fassen wollten, nicht mit rechten Dingen zu. Lüderitz kaufte dem Nama Häuptling Joseph Fredericks aus Bethanie für 10’000 Reichsmark und 260 Gewehren den ganzen Hafen sowie das Hinterland ab. Anstelle von englischen Meilen (1.6 km) nahm Lüderitz geografische Meilen (7.4 km) in den Vertrag.

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Diese Schlitzohrigkeit brachte ihm aber kein Glück – er selber fand weder das vermutete Erz noch die Diamanten. 1884 wurde Lüderitz zum deutschen Protektorat erklärt.

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Lüderitz ist nicht wirklich schön, einige Jugendstil Kolonialhäuser, die Kirche Peter und Paul und die Langusten und Austern sind nennenswert. 1 Tag Lüderitz reicht uns.

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Die Geisterstadt Kolmanskuppe ist ein alter verlassener Diamantenort 15 km von Lüderitz entfernt. Hier lebten zur Blüte bis zu 300 meist deutsche Familien mit eigener Schule, Spital, Casino, Schwimmbad, usw.

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Bis zum Ersten Weltkrieg wurden in Kolmanskop über 1 t Diamanten, 5 Mio. Karat, gefördert. War das Vorkommen erschöpft, war auch die Stadt dem Untergang geweiht. Die Natur und der Sand erobern sich die Herrenhäuser des Arztes, Lehrers, Direktors und Architekten zurück.

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Noch heute wird in Sperrgebieten Namibias nach Diamanten gesucht. Nahezu hundert Prozent aller geförderten Steine haben Schmuckqualität.

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Wir rollen weitere staubige und einsame Kilometer zum Oranjeriver Richtung Süden. Nach öder Trockenheit und Wüste überrascht der grüne heimelige Gürtel entlang dem Fluss.

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Gras, Reben, Gemüseanbau – genährt und bewässert vom Oranjefluss, der auch die Grenze zu Südafrika bildet, prägen den Gürtel.

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Der Fish River Canyon ist nebst dem amerikanischen Grand Canyon und dem mexikanischen Copper Canyon auf Platz 3 der Welt.

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Beeindruckt stehen wir zum Sonnenuntergang am Aussichtspunkt und bewundern einmal mehr die Natur und Einzigartigkeit der Mutter Erde.

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Das himmlische Kind begleitet uns die ganze Woche.
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Fazit der Woche: Gut durchgeweht! 

 

 

29.3.2021 – 05.04.2021 nice and slow

Kuiseb: Wir sehen das Kuiseb Delta bei der Sandwich Harbour Tour, fahren entlang dem Kuiseb Fluss und besuchen den Kuiseb Canyon. Kuiseb im Dreierpack und auch beim zweiten Besuch schön.
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Das Dorf Solitaire ist nichts weiter als eine Tankstelle, ein Restaurant, ein paar Häuser und die bekannte Bäckerei mit dem besten Apfelkuchen weit und breit.
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Auch zum zweiten Mal besuchen wir Sossusvlei mit seinen hohen Dünen. Warum besucht man einen Ort zwei mal?
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Weil sich die Natur innert Kürze verändert und das Auge beim zweiten Mal anders aufnimmt und sieht als beim ersten Mal.
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Sossusvlei mit Wasser ist eine echte Rarität und wir dürfen dieses Naturschauspiel nochmals erleben.

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Auf dem Namib Hochplateau auf 1800 Metern wetzen wir unsere Sohlen, laufen unsere Muskeln sauer und bräunen unsere Beine. In 5 Stunden über Stock und Stein erschleicht uns eine wohlige Müdigkeit.

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Wir sind unterwegs – nice and slow!

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Am Fusse der Naukluft Berge wird Rotwein gekeltert, mehrheitlich mit der Shiraz Traube. Wir gönnen uns eine Weinprobe, sind enttäuscht über die lieblose und unmotivierte Erläuterung und Degustation.
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Fazit der Woche: Auch beim zweiten Mal interessant 

 

Hier noch eine Karte unserer bisher gefahrenen Strecke in Namibia.

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22.-29.3.2021 Sandwich einmal anders

Da chillen Frau und Mann am Strand, geniessen das süsse Nichtstun, essen und trinken, lesen und faulenzen- das nennt man Urlaub!

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Da planen Frau und Mann Routen, holen Bewilligungen ein, organisieren Übernachtungen und Essen, treffen Overlander, tauschen sich aus – das nennt man Reisen.

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Da begegnen Frau und Mann interessanten Menschen, schwingen auf der selben Wellenlänge, freuen sich über interessante Gespräche – das nennt man Gesellschaft pflegen.

Beatrice und Sandro sind da! Durch hügeliges Hochland, saftig grüne Felder und Schotterstrasse fahren wir über den Bosua Pass zur Blutkuppe in der Namib Wüste.

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Im Anfang liegt alles – unser erster Tag zu viert ist so schön – da kann die Reisezeit zusammen nur toll werden.
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Frei stehen, an der frischen Luft kochen und essen, der Sonne beim Verschwinden zuwinken – der Platz zwar ohne Infrastruktur – dafür mit sehr viel Ruhe und Natur – für mich das Schönste überhaupt.
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Eine kleine Morgenwanderung auf die zweithöchste Spitze der Blutkuppe regt den Blutdruck und Appetit an. Der Granitinselberg verdankt seinen Namen der Tatsache, dass er sich bei Sonnenuntergang leuchtend blutrot verfärbt.
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Uns zeigt sich das Blutrot nicht, trotzdem ist der Abstecher lohnenswert auf dem Weg nach Swakopmund.

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Sandwich einmal anders! Mit Bruno buchen wir eine geführte 4×4 Tour durch Dünen und Ufer des rauen Atlantiks mit dem Namen Sandwich Harbour Tour.

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Die Sandwich Harbour Lagune liegt etwa 80 km südlich von Walvis Bay. Es handelt sich um eine Süsswasserlagune.

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Um unsere Autos vor schwierigen Dünenfahrten, Salz und Flut zu schonen, lassen wir uns in einem Defender chauffieren. Bruno weiss viel interessantes zu erzählen, zB. über die wilde Gurke, Kapern und Seespargel die nur dank dem Süsswasser wachsen.
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Auch die Schakale mögen die Gurken.

Die Sandwich Harbour Lagune wird heute ausschließlich touristisch genutzt und überzeugt uns durch reizvolle Natur.

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Ob die raue Atlantikküste mit dem Geländewagen gefahren werden kann ist abhängig von Ebbe und Flut. Auf der Rückfahrt kommt das Beste. Selbst gebackenes Brot, Salat, Gemüselasange und Apfelkuchen serviert auf einer hohen Düne mit Meerblick.
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Und dann sitzen wir im Land Rower wie in einer 8er-Bahn. Düne hoch, Düne steil runter, in die Kurve liegen, stecken bleiben und nochmals versuchen, noch mehr Gas, noch steiler – durchatmen und weiter fahren.
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Bei der Fahrt durch die Namibwüste sehen wir Oryxantilopen, Springböcke, Schakale, Robben und am Ende der Tour viele Flamingos.

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Was für ein schönes und einmaliges Erlebnis.

 

Fazit der Woche: guter Start zu viert! 

 

15.-22.03.2021 Oh Schreck …

Drei Gründe veranlassen uns, das 3-monatige  Namibia Visa zu verlängern.

  1. Es hat viel geregnet in Botswana und ist im Norden noch nass
  2. Unser Bänzli wartet auf Ersatzteile
  3. Beatrice und Sandro kommen uns besuchen am 24.3 und bleiben 2 Monate

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Wir verlassen das neblige Swakopmund und verlängern Visa und Strassentaxe in Walvis Bay. Alles läuft rund. Dann passiert es! Werni holt den Fahrzeugausweis – öffnet die rechte Autotüre während Diebe sich links verstecken, die Türe öffnen, das IPhone klauen und davon rennen. Alles ging blitzschnell. Sch….

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Als Trost gibt es ein feines Essen an der Mole. Hier sollen die besten Austern der Welt serviert werden.

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Zu unserer Überraschung schmecken sie uns beiden.

Trotzdem sind wir etwas bedrückt. Namibia soll ein Übungsland für Afrikaanfänger sein. Um so überraschter sind wir, dass ausgerechnet hier soviel überfallen, gestohlen und beschissen wird. Schade, schade …

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Die traumhafte Natur entschädigt für das fehlende „Karibu Sana“ (herzlich willkommen). Auf der Fahrt zur Blutkoppe kreuzt ein Gepard unseren Weg und stimmt uns wieder optimistisch.
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Über den Gamsbergpass zu fahren weckt Heimatgefühle.

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….. und trifft man einen Overlander wird gestoppt, geplaudert – und das mitten auf der Strasse.
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Wir sind wieder in Windhuk und wollen das Urban-Camp als sauberen, sicheren, grünen und toll geführten Platz fast mitten in der Hauptstadt einfach mal positiv erwähnen. Wir verbringen wieder 1 Woche hier und tun, was alle tun, Auto putzen, Vorräte füllen, waschen, Admin erledigen, Routen planen, googeln, Leute treffen, plaudern, shoppen usw.

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Wir sind in freudiger Erwartung. Bald sind Beatrice und Sandro hier. Zusammen wollen wir den Süden Namibias und Botswana erkunden. Wir freuen uns so sehr auf die Beiden. Gleichzeitig machen wir einen Aufruf an unsere Lieben zu Hause – ihr seid jederzeit willkommen, ein Stück mit uns zu reisen!

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Fazit der Woche:  Wenn Stadt ist Windhuk gar nicht so schlimm! 

 

 

 

08.-15.3.2021, dem Himmel so nah


Im Namib Naukluft Park kann eine eindrückliche Kulisse aus rotem Sand und Dünen besucht werden.

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Der Tsauchab Fluss führt dieses Jahr Wasser. Bei Sossusvlei wird der Fluss durch die Dünenbarriere gestoppt und bildet jetzt einen See. Die lebensfeindliche Wüste trifft auf lebensspendendes Wasser.

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Ein grandioser Anblick, der sich nur nach heftigen Regenfällen bietet.

Es ist warm, um die 36 Grad, der Wind bläst um die Ohren wie ein Haartrockner auf Stufe heiss. Um die Düne Big Daddy bei vernünftiger Temperatur zu besteigen, schrillt der Wecker um 04.30 Uhr.


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Diese Region ist sehr touristisch. Wo vor Covid 1000ende von Besuchern täglich Fotos knipsen, stehen am Morgen gerade mal 4 Autos auf dem Parkplatz. Für uns toll – für die Reisebranche eine Katastrophe.

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60 km Asphaltstrasse führt vom Eingangstor in Sesriem nach Sossusvlei. 350 Höhenmeter bis zum Dünen-Gipfel des Big Daddy’s, dass schaffen wir sicher locker, ….denken wir.

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Dem ist nicht so! Den Kamm entlang kraxeln wir Schritt für Schritt hoch, manchmal auf allen vieren, es ist steil, auch ohne Sonne schon warm, rutschig und sehr anstrengend. 2 Stunden und viele Atempausen später erreichen wir den Gipfel. Die Aussicht ist fantastisch.

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Kindliche Freude kommt auf beim Runterrennen der steilen Düne.

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In nur 10 Minuten sind wir unten im Dead Vlei. Die ausgetrocknete Salzpfanne ist bekannt für seine toten Kameldornbäume.

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Das sind Bilder, die alle Namibia Liebhaber kennen.

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Wir vergleichen den Erg Chebbi und Chigaga in Marokko mit Sosussvlei und kommen einstimmig zum selben Resultat – die Wüste und Dünenlandschaft hier ist noch schöner!

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2021 ist für uns ein Jubiläumsjahr, wir sind 40 Jahre verheiratet. Das soll gebührend gefeiert werden und so starten wir mit einem Ballonflug über die fantastische Landschaft des Naukluft Parks.

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Ballon runder, komm herunter,

möchte mit dir fliegen weit,

fliegen über Tal und Hügel,

in die blaue Ewigkeit.

Möchte fliegen zu den Wolken,

und die Sterne grüssen dort,

bei dem Mond ein Stündchen weilen,

und dann wieder weiter eilen…..

….fliegen immer-, immerfort!
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Wir denken an unsere Lieben und Freunde im Himmel.

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Der Feenkreis (Fary Circle) ist ein Phänomen das wir vom Flug aus gut beobachten können. Die Kreise sind vegetationslose, grob kreisförmige Kahlstellen inmitten von Grasfläche.

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Nach vielen Forschungsjahren ist sich die Wissenschaft nicht einig, wie und warum die Kreise entstehen. Eine Theorie sind Sandtermiten – eine weitere die giftige Euphorbia Damarana Pflanze.

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Auch der Sesriem Canyon führt Wasser. Wo normalerweise in 30 Meter Tiefe die Schlucht durchwandert werden kann, packen wir die Badehosen aus und schwimmen. Der Name Sesriem bezieht sich auf 6 Ochsenleder-Riemen, die aneinander gebunden werden mussten, um Wasser aus dem Canyon zu schöpfen.

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Wir passieren den Wendekeis des Steinbocks am Gaub Canyon nördlich von Solitaire.

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Der Kuiseb Canyon zählt weiter zu einem meiner persönlichen Höhepunkte. Ein Labyrinth aus Trockenflüssen und Tälern zaubert eine traumhafte Landschaft in herrlichsten Naturfarben. In dieser Region liegt das erste Versteck der beiden deutschen Geologen Henno Martin und Hermann Korn mit Hund Otto.

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Um der Internierung im 2. Weltkrieg zu entgehen, verstecken sie sich 2 1/2 Jahre unter einfachsten Bedingungen im Kuiseb Canyon. Im Buch „Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste“ beschreiben sie ihre Erlebnisse.

In Swakopmund lassen wir Elisabeth und Hansueli schweren Herzens ziehen. Es waren so schöne Tage mit euch. Bon Voyage und auf Wiedersehen!

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Swakopmund – was soll ich dazu sagen? Ein sauberes, überschaubares Städtchen wo die Allgemeine Zeitung auf deutsch gelesen wird. Es gibt alte Kolonialgebäude wie die alte Post, der Bahnhof, die Ritterburg und viele mehr.

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Restaurants tragen Namen wie „zur Kupferpfanne“ und „Brauhaus“….,

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….es gibt die Buchhandlung Muschel mit deutschen Büchern…..

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….und einfach alles, was sich das europäische Herz wünscht. Nett, sauber, interessant, es gibt nichts zu meckern! Es ist einfach nicht Afrika, wie wir es bis anhin kennen und lieben gelernt haben.

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Nebst den Big- und Ugly Five gibt es auch die Desert Animals zu entdecken. Mit Chris, einem kundigen Wüstenliebhaber, machen wir uns auf die Suche der kleinen Lebewesen. Der filigrane Palmato Gecko ist eine echte Schönheit – wir sind entzückt! 

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Der Winzling wirkt fast durchsichtig, seine Blutgefässe schimmern durch die Transparenz.

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Es braucht gute Augen um die Zwergpuffotter zu entdecken. Nur ihre Augen halten Ausschau nach Beute. Der Rest der Schlange ist eingesandet.
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Die Spinne Tanzende Weisse Lady und Skorpione sehen wir nicht. Klopfkäfer sind wenig unterwegs, die Schaufelnaseneidechse ist schwer zu fotografieren.
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Fast wollen wir aufgeben als wir noch das Amaqua Kamäleon entdecken. Es verfärbt sich innert Minuten zur Hitze-Regulation, Tarnung und als Paarungszeichen.

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Die Wüste lebt und dank Chris werden wir künftig die Zeichen, Spuren und Tiere der Namib besser lesen und verstehen.
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Wir geniessen Gespräche, Essen, Wohnmobilbesichtigung, Routenvorschläge und Reiseerfahrungen mit Maggi, Ralf, Ingrit und Ruedi. Muss ich erwähnen, dass alles Schweizer sind ?😀.

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Fazit der Woche: Vollgepackt mit Höhepunkten 

 

 

 

1.-08.3.2021 Energieräuber

 

Sehr selten bin ich unhöflich und laufe bei einem Gespräch davon. Innert 15 Minuten erzählt uns ein älteres holländisches Paar (in unserem Alter 😃) soviel negatives, dass ich nicht anders kann als zu fliehen. Werni hört geduldig weiter; Währungsprobleme, unpassierbare Strassen, Überschwemmungen, Überfälle, Benzinmangel, Covid, Visa-Schwierigkeiten, Bürgerkrieg, usw., usw. Der Energiepegel sackt innert Minuten ab.

Tief durchatmen – zum Glück sind solche Begegnungen rar.

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Windhuk bietet alles, was das Shoppingherz begehrt. Riesige Zentren in europäischem Standard, Spar plus dessen Sortiment auf Weisse abgestimmt ist, Garagen im Überfluss, Möbelhäuser, Kosmetik, Luxusgüter, Coiffeursalons und vieles mehr. Unsere Aufgabenliste lässt sich zum Glück schnell abtragen. Wie mir Städte inzwischen Energie rauben.

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Die M+Z Mercedes Garage macht unser Bänzli wieder fit und als zusätzliche Streicheleinheit bekommt er noch eine Politur.

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Dank Elisabeth und Hansueli haben wir Weihnachtsbescherung am 4.3. Neue Campingstühle, Nespressokapseln, Bratkäse, Fondue, Salami usw. sind mit dabei. Jubii, haben wir Freude!

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Zum zweiten Mal treffen wir Katharina und Frederic aus Deutschland und verbringen schöne Stunden mit ihnen. Ihr Ziel ist die Ostroute hoch zu fahren. Gute Fahrt ihr Lieben!

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Am letzten Abend in Windhuk essen wir zusammen mit Elisabeth und Hansueli und unser Energiedepot füllt sich wieder auf.

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Endlich kann ich die Bilder posten, die in jedem Namibia Reiseprospekt abgebildet sind.

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ich sende euch vorab ein paar Bilder und erzähle mehr über Sesriem, Sossusvlei, Deathvlei und Big Daddy im nächsten Beitrag, wenn ich besseres Netz habe.
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Fazit der Woche: Energie stimmt wieder

 

 

22.02.-01.03.2021 Bänzli stellt auf stur

 

Die Skeleton Küste über die Torra Bay steht auf dem Montagsplan. Wir freuen uns auf das Meer – die wilde Natur und den Südkurs. Doch plötzlich stellt unser Bänzli auf stur! Was ist nur los mit ihm – da bekommt er neue Schuhe, neue Blattfedern und ist immer noch unzufrieden?

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Er kann nicht mehr richtig beschleunigt werden und ein Motorenfehler wird angezeigt. Im Handbuch finden wir einige Hinweise – probieren ratlos einiges – doch er bockt! Wir riskieren die eher einsame 340 km Fahrt nicht und kehren um nach Khorixas.

Der Dieselfilter wird gereinigt, der Motor geprüft – doch Bänzli will in eine Mercedes Garage und die gibt es in Windhuk oder Swakopmund.

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Auf der Fahrt Richtung Swakobmund, saftig grün 

Wir entscheiden uns für die nächst nähere Garage in Swakopmund. Auf der 350 km Fahrt erholt sich der Sture zunehmend und nach einer Pipi – Pause verschwindet die Fehlermeldung auf dem Display.

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200 km südlicher, wo ist das Grün geblieben?

 

Wir lassen die Garage links liegen und fahren vertrauensvoll die Skeleton Küste hoch Richtung Norden. Im Cape Cross lebt eine grosse Zwergpelzrobben Kolonie.  Zur Paarungszeit im Nov/Dez sind mit den Bullen ca. 250‘000 Tiere hier. Die abgemagerten Bullen verlassen nach der Brunft die Kolonie, die Weibchen mit Nachwuchs bleiben zurück. 

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Der ganze  Lebenszyklus kann hier auf engstem Raum beobachtet werden von Babys über Mütter, Jugend, Blüte, Reife, Alter und Tod.

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Es ist ein Ort der uns bewegt, der Geschmack und die Laute der Tiere, der Touristensteg der verkotet, der Picknickplatz der durch die Tiere beschlagnahmt ist. Freud und Leid, Lachen und Weinen, Belustigung und Ekel – Emotionensalat in 30 Minuten verpackt.


Der Skeleton Coast NP steht unter Naturschutz. Woher hat die Küste den Namen?

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Früher überfischten Angler den Atlantik. Auch Wale wurden abgeschlachtet. Zahllose Skelette am Strand sind Zeugen dieser Zeit.

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Noch heute gilt die Küste als Anglerparadies. Die Menge ist inzwischen reglementiert und es braucht eine Bewilligung. Im Moment wird mehrheitlich Kabeljau gefischt.

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Der kalte Benguela-Strom umgarnt mit seinen Nebelschwaden die einsame und wilde Skeletonküste. Es sind gute 15 Grad kühler hier als im Landesinneren. Zwei Schakale kreuzen die Piste, kleine Reste eines Schiffwracks …..

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…..und einige Skelette liegen am Ufer, eine ausgediente Ölbohranlage rottet vor sich hin

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– so fahren wir mit 80 km/h die öde und trotzdem faszinierende Küste hoch.

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Afrikanische Massage nennen die Führer das Geholper mit dem Auto über schlechte Strassen. Eine solche Massage bekommen wir für die nächsten 2 h Richtung Messum Krater. Lichen- und Welwitschia Felder wechseln sich ab und der Anblick der Salzpfanne lässt den Mund austrocknen.

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Wir werden belohnt mit einem wilden Übernachtungsplatz inmitten des Messum Kraters mit Wind, Einsamkeit, Sternenhimmel und Lauchkartoffeln mit Wienerli!

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Holperige 117 km später erreichen wir die Brandberg Region mit der höchsten Erhebung von ca. 2500 Metern. Es sind die höchsten Gipfel Namibias und es ist heiss, gute 38 Grad. Zum ersten Mal in 2 Jahren gönnen wir uns einen ganzen Liegestuhltag.

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Zu den San-Felszeichnungen, speziell der White Lady, laufen wir je 1 h. Wie sich später herausstellt, hat die Zeichnung nichts mit einer weissen Dame zu tun. Fehlende Brüste, Pfeil und Bogen deuten vielmehr auf einen jungen Schamanen und Krieger mit weisser Bemalung hin.

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Das Spitzkoppe-Massiv, auch Matterhorn Namibias genannt, liegt inmitten verwitterter Granitformationen.

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Wir lassen die Erhebungen rechts liegen und treffen im Erongo Gebirge wieder mal ein Paar und 1 Familie aus der CH. Die Familie hat sich eine Alltagsauszeit von 1 Jahr genommen mit samt schulpflichtigen Kindern. Was für interessante Lebensmöglichkeiten es doch gibt.

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Steine wie gemeisselt, Camps die uns gefallen – wir sind nicht zum letzten Mal im Erongo Gebirge!
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Eine letzte Nacht in der Ruhe bevor es auf nach Windhuk geht!

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Eine lange Liste liegt parat, wir brauchen einige Tage in der Hauptstadt und unser „Bänzli“ wird weiter gepflegt.

 

Fazit der Woche: Mist wenn das Auto bockt!