9.-16.2.2025 Abschied nehmen

 

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Guten Morgen, guten MorgenGuten Morgen, SonnenscheinDiese Nacht blieb dir verborgenDoch Du darfst nicht traurig sein

Guten Morgen, SonnenscheinNein, du darfst nicht traurig seinGuten Morgen, SonnenscheinWeck mich auf und komm herein. (Mouskouri)

Die Sonnenauf- und Untergänge sind so unglaublich schön, sicher langsam langweilig für dich liebe Lesende.

Es heisst definitiv Abschied nehmen von Andrea und Hansjürg, danke für die schöne Zeit, wir haben euch sehr genossen.

Wir begleiten die Beiden zur Fähre, ein letzter Drücker, es wird schwer in der Herzregion und dann sind sie weg.

Auf dem Weg nach Monteverde geniessen wir die Aussicht, die Waschmaschine, die Kühle der Nacht…..

….und ein weiterer Sonnenuntergang.

Was bringt Schweizer dazu in eine Region auszuwandern die aussieht wie die Schweiz, wo viele Deutsch sprechende leben, wo es so oft regnet wie zu Hause, wo es Schweizer Lebensmittel gibt und wo der Lebensunterhalt fast teurer ist als in der Heimat?

Im Dorf Arenal ruft jemand – hallo Obwalden – und schon sitzen wir im nagelneuen Haus von Renate und René aus dem Aargau. Sie leben seit März 2024 hier, haben einen schönen Blick auf den Arenal-See, ziehen ihr eigenes Gemüse und sind sehr glücklich hier.

Was bringt ein Kanadischer Overlander dazu in 10 Wochen von Kanada nach Costa Rica zu fahren? Ich frage ihn ob der Teufel hinter ihm her sei? Er lacht und meint, nein vor ihm.

Der Caño Negro ist ein Feuchtgebiet, flach wie ein Brett, das viele Angler und Tierbeobachter anzieht. Von Januar bis März sinkt der Wasserspiegel, das drängt die Fische und Vögel zusammen in den Hauptfluss, die Seitenarme trocknen aus.

Morgens um 7 geht unsere Bootstour los, Joel ist ein einfühlsamer Führer der die Natur und Tiere respektiert.

Wir sehen viele Reiher, Störche, Kingfisher, Caimane, Leguane und ein kleiner Stirnlappenbasilisk der über den Fluss huscht.

Der Park ist vergleichbar mit Tortuguero.

Der Ausflug gefällt uns sehr gut, er entschädigt für die wirklich holperige und anstrengende Anfahrt über 25 km zum Caño Negro und zurück.

Er hat einen kleinen Tilapia erwischt, das Frühstück ist ihm sicher.

Weiteres Pistengeratter….

Ananasplantagen werden bestellt….

…. neue Schösslinge bereit gestellt….

Wir stehen am Ufer des Rio Celeste. Als Gott mit dem Pinsel den Himmel zeichnet, reinigt er ihn im Wasser des Flusses Celeste und seither trägt er die Farbe Türkis.

Das Leuchten weicht über Nacht dem Grau, es regnet die ganze Nacht. Trotzdem fahren wir durch den Nationalpark Tenorio,

Rafting, Wandern, Schwimmen, Zipline und Tierbeobachtung bringen Reisende in Massen hierher. Wir bleiben nur 1 Nacht, wir haben noch ein Rendevous in der Nähe von Liberia.

Fréderic aus der Schweiz schreibt uns an, sie kommen für 5 Wochen nach Costa Rica. Sie lesen hin und wieder unseren Blog und fragen, ob wir was brauchen aus der Heimat? Wie unglaublich nett ist das denn? Zuerst scheint ein Treffen nicht möglich, dann kommt es auf den letzten Drücker doch noch Zustande.

In Liberia suchen wir einen Ventilator und USB Stecker  – mit Teilerfolg. Dafür finden wir einen guten Übernachtungsplatz und ein schönes Kaffee das morgens um 7 Uhr geöffnet ist.

Liberia gefällt uns besser als prognostiziert. Es herrscht Provinz Flair, es wird gelaufen, Fahrrad gefahren, es gibt kein Verkehrschaos und keine Hochhäuser, dafür einen internationalen Flughafen bei ca. 700‘000 Einwohnern.

Mein heiss geliebter Daihatsu scheint auch hier beliebt zu sein.

Etwa 6 km vor dem Nationalpark Rincò de la Vieja lernen wir Regula und Fréderic kennen. Sie haben Dörrbohnen, Zahnpasta, Servelatwurst und Raclette für uns mit dabei. Freude herrscht, danke ihr zwei. Zusammen besuchen wir den NP Rincon de la Vieja. Um 8 Uhr stehen wir vor dem Parktor Pilas.

Schlammgruben, dampfende Kessel, wunderschöne Bäume und ein toll angelegter Wanderweg machen den Rincon zu einem Erlebnis.

Immer wieder steigen Schwefeldüfte in die Nase….

… Beweis, dass man dem Vulkan nie wirklich trauen kann. Zum Abschluss baden wir in der Naturtherme – wir sind 11 km gewandert.

Unsere Wege trennen sich wieder, schöne Ferien Regula und Fréderic und danke für alles.

 

 

Fazit der Woche: Es heisst Abschied nehmen von lieben Freunden, den netten Ticos und Costa Rica. CR ist ein tolles Urlaubsland das einfach zu bereisen ist. Das macht es zum Ziel vieler Touristen aus aller Welt, allen voran Europa, Kanada, USA. Die Natur mit seiner Tierwelt beeindruckt, das Preisniveau ist teils höher als in der Schweiz, sicher für Ausländer. Das Land hat uns sehr gut gefallen, sicher ein gutes Einsteigerland für Individualreisende. Pura Vida!

 

Unsere gefahrene Route:

 

Wochenfilm:

Musik: Un Rojo Reggae Band, Easy

 

6 Kommentare zu „9.-16.2.2025 Abschied nehmen

  1. Hallo ihr zwei, vielen Dank für euren sehr ansprechenden Blog. Der Fluss im Nationalpark Tenorio erinnert mich and meine geliebte Aare. Ich habe viele Dinge auf meiner „to do“ Liste heute, daher war es schön meinen Tag mit der Un Royo Reggae Band anzufangen, take it easy…..:-)

    Einen lieben Gruss aus Pune
    Xaver

    1. Hallo lieber Bruder
      Schön reist du mit uns, das freut mich sehr und motiviert mich weiter Berichte zu schreiben die ich in erster Linie ja für unsere Familien verfasse. Und take it weiterhin easy, Umarmung

  2. Liebe Ticos
    Recht herzlichen Dank für den tollen Reisebericht.
    Costa Rica ist wirklich ein wunderschönes Naturparadies und ich kann sehr gut nachvollziehen, dass ihr euch von den traumhaften Sonnenuntergängen nicht satt sehen könnt…
    Pura Vida
    Tamara

    1. Liebe Tamara, danke für die nette Nachricht. Wir hoffen dass es dir gut geht. Wir schauen uns deine Bilder immer im Status an und denken oft: auch schön in der Schweiz! Herzlich liebe Grüsse

  3. So viele schwere Abschiede von lieben Wegbegleitern liegen schon hinter euch. Gehört wohl auf eurer Reise dazu.
    Wunderschöne Landschaften, die Vielfalt – sehr, sehr eindrücklich. Bleibt weiterhin so fidel und positiv. Ich drück euch!

    1. Liebe Maria, danke für die lieben Worte, ja es gab schon sehr viele schwere Abschiede auf unserer Reise. Zum Glück istves heutzutage einfach, in Kontakt zu bleiben. Herzliche Umarmung nach Sarnen.

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