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Psycho, Der weisse Hai, Jurassic Park, Fast and Furious, Zurück in die Zukunft, E.T., Schindlers Liste, Oppenheimer – das sind nur einige berühmte Film-Namen der Universal Studios. Das gesamte Areal (Universal City) beträgt ca. 415 Hektar – definitiv nicht in Schritten zu bewältigen.

Universal Pictures gehört zu den „Big Five“ der Hollywood-Studios und blickt auf eine über 100-jährige Filmgeschichte zurück.

Wir starten unseren Besuch „Expedition Silberlocke“ früh am Sonntag Morgen mit einer geführten Tour durch die Studios Hollywoods.

Alles nur Fake Fassaden
Mit dem Tram werden wir durch das Herzstück geführt, besuchen diverse Studios, echte Filmsets, historische Kulissen und Requisiten. Häuserzeilen, Spitaleinrichtungen, Stadtteile – alles in Originalgrösse – Lifeacts wie Erdbeben, King Kong Angriff und Flugzeugabsturz sind unglaublich echt inszeniert.

Es folgt der Freizeitpark zu Themen wie Kung Fu Panda, Minions, Super Nintendo World usw. Nicht wirklich Themen unserer Generation.

Bei der ersten Achterbahn machen wir artig mit, schliesslich wollen wir den Jungen in der Gruppe zeigen wie „Inn“ wir noch sind.
Mein Herz schlägt Purzelbäume – durch das Gleis 9 3/4 kommen wir in Hogwarts an.

Ich habe alle Harry Potter Bücher verschlungen und jetzt haben wir die Chance, im Quidditch Spiel mitzumachen. Rucksack abgeben, einsteigen, anschnallen – und los geht der Superflug zwischen den Dächern und Türmen von Hogwarts…

….auf dem fliegenden Besen hinter Harry Potter nach. Vornüber, rückwärts, Kurve links, Kurve rechts, Sturzflug, steil aufwärts – aus den ersten Jubelschreien werden bald Gejammer und Rumorschreie der Magengegend und Stossgebete zu Dumbledore folgen, er möge das Spiel baldmöglichst beenden.

Dattrig, speiübel und leichenblass steigen wir aus der Höllenfahrt aus und haben so gar keine Lust mehr auf „Jung“ zu machen. Das Mittagessen können wir nicht geniessen und wir brauchen 1.5 h bis wir uns wieder wohl fühlen.

Wir schwänzen alle weiteren Fahrgeschäfte – nur bei Super Mario machen wir noch bei der Schiesserei mit – dann ist Schluss für uns. Die Hitze, der Lärmpegel, die Lichter, die Düfte, die Massen – sie machen uns fertig – wir wollen nach 7 Stunden „Action“ nur noch die Beine strecken.

Nach 1 h ruhen möchten wir sämtliche Eindrücke in den Universals auf keinen Fall missen, auf Erlebnissbahnen können wir aber ab sofort gut verzichten.

Im mexikanischen Markt „Alameda Swap Meet“ sind all unsere Näharbeiten professionell in 1 h erledigt während Werni eine Schröpfkopfmassage bekommt.

Wo viel Licht da ist viel Schatten. Während Hollywood….

… im oberflächlichen, oft degoutanten Glanz der Reichen, Schönen und Operierten strahlt, kämpfen über 10‘000 Obdachlose an der Skid Row um ihr tägliches Brot und Überleben. In Los Angeles sind die Engel längst nicht für alle da.

Was für ein Bild der Armut und Verzweiflung.

Wir diskutieren lange, was wir als Stadtpräsident von L.A. gegen diese Misere machen würden. Wäre wir im Stadtrat …. würden wir…. wäre das möglich… würden die Obdachlosen mitmachen……woher das Geld nehmen…. ist Eingliederung noch möglich…… Fragen über Fragen…… Lösungen gar nicht so einfach … ! Die Situation der Menschen bedrückt uns – die Gefühle fahren Achterbahn.

Nach dem Gewusel und Remmidemmi schätzen wir die Ruhe im Malibu Creek State Park umso mehr.

Ein Tag nichts tun! 24 km Wanderwege, Vogelbeobachtung, Felsformationen und Grassland stehen den Besuchern offen. Ein kleiner Marsch zum Drehort von MASH und Planet der Affen – und schon ziehen wir uns wieder in unser Schneckenhaus zurück.

Ich gebe mir so überhaupt keine Mühe, die Merkmale der verschiedenen Robbenarten zu speichern. Es gibt soviel davon. See- Elefanten, Löwen, Bären, Hunde, Walrosse und mehr. Sie alle gehören nicht zu meinen Lieblingstieren und das nicht nur wegen ihrer Ausdünstung. Doch fahren wir auf der Highway 1 Richtung San Francisco an der grössten Robbenart vorbei, den See-Elefanten, schauen wir uns die Kolosse natürlich an.

Die Piedras Blancas Kolonie beheimatet tausende von Tieren die von diversen Plattformen ganzjährig beobachtet werden können. Die Brunftzeit ist knapp vorbei, jetzt ist Fellwechselzeit. Da liegen bis zu 4 Tonnen Masse im Sand (Bullen), ein Fleischhaufen an Unbeweglichkeit der für mich nicht wirklich schön aussieht.

Der Abschnitt von Moro Bay nach Monterrey gehört zu der schönsten 200 Kilometer Meeresküsten-Fahrt je.

Aussichtspunkte, wenig Verkehr, interessante Stopps….

…. einfach eine geniale Fahrt ins Oster Wochenende. Wir wünschen euch frohe Ostern.
Fazit der Woche: Magen und Gefühle fahren Achterbahn
Wochenfilm
Musik: The Doors (aus L.A.) Stück: People are Stranger
Herrlich 🤣, danke für die Lacher 😘
Ich war vor rund 45 Jaren in LA und San Francisco. Alles noch heile Welt – traurig:-((.
Mit einem offenen Cadilac sind wir von LA bis SF die wunderbare Küste rauf gefahren.
Toll, dass ich dank euch in Erinnerungen schwelgen darf!
Liebi Grüess us Sarnen mt
Herzliche Grüsse nach Sarnen. Wenn wir dich wieder treffen können wir ganz schön in Erinnerungen schwelgen. Umarmung