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26.-4.3.2019 wir rollen

Bestechung wird in Ägypten gerne unter dem Deckmäntelchen Bakschisch runtergespült. Warum komme ich zu Beginn der Woche auf dieses Thema? Wir sind immer noch an der Abfertigung der Autos und bezahlen täglich Geld, um zum Beispiel unsere Autoschlüssel und Lieferschein zu erhalten, in den Hafen zu kommen, für den Hafenstellplatz, für div.  Stempel, Nummernschilder usw. Die Ägypter sind erfinderisch, um an Geld ranzukommen, inzwischen sind es zusätzlich Fr. 450.-. Betrug, Bestechung oder reguläre Gebühren? Wir können es nicht einordnen.

Hania und Heba Khalifa, unsere Betreuerinnen vor Ort

 

Endlich ist es soweit, wir haben unser ReMo unversehrt mit fast komplettem Inhalt erhalten. Wenige Kleinigkeiten wurden entwendet. Wir sind überglücklich endlich zu rollen, auf unserer Matratze und Kissen zu liegen und unseren „Hausgeruch“ bis tief in die Lunge zu inhalieren.

Autonummer 7863, wir haben die arabischen Zahlen gelernt, sie werden von links nach rechts geschrieben. Die gelbe Farbe weist auf eine Touristennummer hin.

Ab Marsa Matruth, Stadt westlich von Alexandria am Mittelmeer, beginnt unsere 320 km lange Wüstenfahrt zur Oase Siwa.

Unser Stellplatz in der Wüste, gibt es was schöneres?

Noch Fragen?

Die Oase Siwa ist die westlichste Oase von Ägypten und liegt in der libyschen Wüste, sie ist ca, 80 km lang und 18 km breit.

 

Gebel el Mauta, der Gräberberg, die wohl interessanteste Sehenswürdigkeit in Siwa.

 

Überall sehen wir grössere und kleinere Taubenschläge. Tauben sind ein Nationalgericht und gelten als Delikatesse, gefüllt mit Reis und div. Zutaten, geschmort oder gegrillt.

 

Das Bad der Kleopatra. Sie ist eine der grössten Quelle in der Oase und wird vor allem zur Bewässerung der Gärten genutzt. Es gibt warme Heilquellen und Sandbäder, die gegen Arthrose helfen.

 

70‘000 Olivenbäume und 300‘000 Dattelpalmen wachsen in der Oase.

 

Die Ruinenstadt Schali, das alte Siwa,  wird liebevoll restauriert.

 

Eindrücke und Vielfältigkeit der Oase.

 

Ausklang Sonnenuntergang auf dem Berggipfel

 

Fazit der Woche: Toll wenn‘s rollt! 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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