Mit unserem Führer Khaled starten wir unsere 3 tägige „Expedition“ in die weisse Wüste. Wir fahren mit unseren eigenen Fahrzeugen denn schliesslich sind wir 4×4 unterwegs.
In Akabat werden unsere Sprinter arg geprüft. Wir geraten in Tiefsand und graben uns ein. Schaufeln, fahren, schaufeln, Sandbleche auspacken, schaufeln – bis es nicht mehr weiter geht.
Steimandli-Juiz und Kristalle beim Crystal Mountain.
Nachts richtet sich unser Blick zum strahlenden Sternenhimmel und wir winken Bernadette Stampfli einen letzten Gruss zu. Wir sind traurig.
Was für ein Wunder ist die ca. 2000 jährige Akazie mitten in der Wüste. Jedes noch so kleine Grün wird von den Augen verschlungen und bewundert. Wie selbstverständlich wir doch unsere Wälder und Wiesen zu Hause betrachten.
Innert 4 Tagen sind die Temperaturen auf 25 Grad gestiegen, also Mütze versorgen.
Militär, Polizei und Touristenpolizei sind allgegenwärtig.
An Checkpoints durch die Wüstenroute 10 werden wir immer wieder kontrolliert und über längere Zeit eskortiert von mindestens 3 bewaffneten Polizisten. Sie halten an wenn wir stoppen und fahren hinter uns her bis zum Übernachtungsplatz. Wir bestätigen schriftlich, dass wir keinen Polizeischutz brauchen, es nützt jedoch wenig. Die Polizeipräsenz ist enorm, an die Kalaschnikows muss man sich erst mal gewöhnen. Die Touristenpolizei be- und überwacht Ausländer.
Im teilweise liebevoll restaurierten Ksar (alter Stadtteil) des Dorfes Al-Qasr fallen vor allem der maurische Einfluss und die schönen Lehmfassaden auf.
Der Klang einer schnatternden Schulklasse klingt in jeder Sprache gleich. Selfies werden gedrückt und ausge- tauscht.
Ab al Charga rollen wir zügig Richtung Luxor.
Der Karnak Tempel in Luxor ragt unter den Ruinen weltweit heraus. Der Tempel des Amun-Re mit seinen 10 Pylonen ist beeindruckend. Die Gesamtfläche des Tempels beträgt ca. 30 Hektar. Neben den Pylonen ist die große Säulenhalle besonders gut erhalten mit wow Effekt.
Wir sind 7 mal um den Käfer gelaufen um unseren Blog Lesern Glück nach Hause zu senden.
Der Kompressorschlauch rinnt und muss ersetzt werden.
Zum Ende der Blog-Woche fällt mir eine Plombe raus.
Fazit der Woche: Abschied nehmen schmerzt auf der ganzen Welt.