Der Krimi „Tod auf dem Nil“ von Agatha Cristie spielt ausschliesslich auf einem Nildampfer.
Hercule Poirot unternimmt eine Urlaubsreise auf dem Nil. Mit an Bord ist eine amerikanische Millionenerbin auf Hochzeitsreise. Doch dann wird die schöne Braut umgebracht und Poirot beginnt mit seinem Freund Colonel Race mit den Ermittlungen.
Ich lese zwar nicht ‚Agatha‘ aber Bücher von ägyptischen Autoren. Ich habe mich an das Lesen ohne Papier gewöhnt und schätze meinen Tolino inzwischen sehr.
Ein Tourist zu sein in Luxor ist nicht einfach. Wir bezahlen für Eintritte, Restaurants, Getränke, Taxis, Minibuse ja sogar für Gemüse und Obst auf dem Markt das zwei- bis dreifache der Ägypter. Hartes verhandeln ist erforderlich. Ein Beispiel dazu. Wir haben unsere ägyptische SIM Karte neu geladen mit 12 Giga in einem kleinen Orange Shop für 300 Pfund, ca. Fr. 18.-. (Reguläre Preis 140 Pfund). Bald stellten wir fest, dass unsere SIM leer ist und der Verkäufer uns über den Tisch gezogen hat. Der Betrügerladen hatte die nächsten 2 Tage geschlossen. Was tun? Uns haben nicht die Fr. 18.- gestört die wir in den Sand gesetzt haben, vielmehr die Tatsache, dass viele Touristen gelinkt werden. So haben wir uns entschieden, zur Touristenpolizei zu gehen. Wir wurden angehört und zum Orange Shop begleitet, der immer noch geschlossen war. Telefonisch wurde der Besitzer organisiert und zur Rede gestellt. Es gab ein Wortgefecht hin und her und letztendlich bekamen wir unser Geld zurück. Dass das ganze Prozedere sehr viel Zeit und Geduld erforderte sei hier am Rande erwähnt, unsere Genugtuung machte jedoch Freude.
Hatschepsut, die starke Frau am Nil
Souk und Gemüsemarkt Luxor
Von Spiegel über Schlauch, Batterien über Alkohol, Strassenküche über Wasserpfeife (Shisha), Näher über Uhrenflicker – alles ist auf engstem Raum zu finden.
Wir treffen die ersten Overlander in Luxor. Roland ist mit seinem Motorrad, Rob mit dem MAN Richtung Cape Town unterwegs. Beide sind aus England. Wo wir sie wieder treffen werden? Inshallah
Auch das ist Luxor, das Winter Palace Hotel am Ufer des Nils ist ein opulenter Palast umrahmt von blühenden, tropischen Gärten. Wir gönnen uns einen Drink und ein Nickerchen in einem bequemen Gartenstuhl im Schatten und beobachten 2 Wiedenhopfe.
Vom Luxor- bis zum Karnak Tempel ist eine schöne Nilpromenade „die Corniche“ angelegt, die zum Flanieren auf 3 km animiert.
Nach 9 Tagen verlassen wir Luxor.
Wir besichtigen eine altägyptische Tempelanlage am westlichen Stadtrand von Edfu.
Die Tempelanlage ist dem lokalen Gott „Horus von Edfu“, geweiht. Es ist die best erhaltendste Anlage in ganz Ägypten.
Wir haben uns in Aswan im Hotel Basma eingemietet. Es ist schwierig einen guten, sicheren und ruhigen Stellplatz zu finden. Wir hatten laute Nächte die letzten 10 und ich habe den „Durälüttäri“. Ich geniesse die Annehmlichkeit eines Zimmers.
Fazit der Woche: ein paar Tage nicht fahren ist wie Urlaub vom Urlaub.