29.6. – 06.07.2020 Ruaha zum Dritten

Die Wochen scheinen auf der Überholspur zu verfliegen. Wieder ist es Zeit VISA und Strassentaxe zu verlängern.   Danach geht es auf nach Ruaha – wir nehmen den 3. Anlauf. (Wir sind hartnäckig)

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Und siehe da – eine nagelneue Brücke ist fertig erstellt genau an der Stelle, wo wir beim Versuch Nummer 2 den Fluss watend überquerten.

Das Tandala Tented Camp ist unser zu Hause für die nächsten 3 Tage. Im hintersten Zelt werden wir einquartiert. Rund um uns der Ruf der Wildnis.

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Das Camp-Hippo „Henry“ ist wegen Wasserknappheit weitergezogen. Es taucht seinen massigen Körper für gewöhnlich hinter Zelt Nummer 11 unter.

Wir treffen Marianne und Albert Bürgi wieder. Zusammen spielen wie Dog und buchen einen tägigen Gamedrive mit Fahrer und Guide samt Safari Auto.

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Bei einem 9 stündigen Game Drive sind unsere Sinne zu 100 Prozent geschärft. Schauen, suchen, riechen, zuhören, lernen – und dabei Schütteln und Holpern dem Skelett zumutend – ermüdet enorm.

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Wir sehen eine Vielfalt von Wildtieren, leider alle weit entfernt. So trösten wir uns mit wunderschönen Natur- und Flussbildern und erfreuen uns an den Adlern, Falken, Störchen und Co. (Der Park hat übrigens die Grösse der halben Schweiz.)

Wieder im Camp sehnen wir uns nach einer Dusche und etwas Ruhe. Wir laufen Richtung Zelt als wir völlig unvorbereitet, ohne zu übertreiben, 10 Meter vor einem Elefanten Bullen stehen. Wir erschrecken, er erschrickt und wir schauen uns lange ohne Bewegung an. Dann zieht er langsam fressend ein paar Meter weiter und trifft seine 4 Elefantenbrüder. Wir schleichen ab auf unsere Terrasse und beobachten die Jungs aus nächster Nähe.

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Das Foto ist schlecht weil es zittrig in grösster Aufregung und gegen die Sonne geknipst ist. Als Beweis muss es genügen.

Müde sind wir um 20 Uhr im Bett und lassen einen schönen Tag Revue passieren.

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Zurück in Iringa freuen wir uns erneut auf eine Pizza bei „Mama Iringa.“

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Und dann sagt Concetta, die Besitzerin vom Restaurant, das schönste und liebenswürdigste, das „Frau“ zu einem Gast sagen kann. „Wann immer ihr in Iringa seid habt ihr ein Zuhause bei mir.“

Wir machen es uns auf dem Parkplatz von „Mama“ gemütlich und freuen uns auf unser eigenes Bett im ReMo. Gute Nacht!

 

Fazit der Woche: Aus dem Ruaha und uns wurde doch noch Liebe! 

 

 

 

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