29.11.-06.12.2025 das Wort der Woche

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SCHÖN! Das sagen wir sehr viel diese Woche denn was wir erleben ist einfach nur SCHÖN!


Wir nehmen die 38 Kilometer Piste nach White Pocket unter die Räder. „Der schönste Ort den ich kenne,“ sagt Jacob vom Campingplatz und macht aus White Pocket etwas geheimnisvolles. Bei der letzten Abzweigung (noch 9 Km) steht ein Ranger, ich frage ihn ob wir die Sandstrasse  fahren können mit unserem Bänzli? Ja, wenn er 4×4 ist und Bodenfreiheit hat – der Sand sei tief und es hätte einige steinige Abschnitte.

Es hat tiefen Sand! Wir sind gut unterwegs – dann versperrt ein versenkter PW die einspurige Piste. Das junge indische Paar mit Mietwagen ist hilflos. Er weiss nicht wie der 4×4 zuzuschalten ist, sie haben die Pneu hart gepumpt, sind Null vorbereitet auf die Streckenführung – und lernen jetzt eine Lektion fürs Leben. Wir schaufeln – stossen – und ziehen den PW letztendlich per Seil raus.

Ich schwärme in jedem Bericht von Amerikas Landschaft, immer denke ich: Das muss jetzt der Höhepunkt sein – nur um noch ein weiteres Naturwunder vorgesetzt zu bekommen.

Es ist traumhaft hier im „Weissen Sack“! Die Steinformationen sehen aus wie Gehirne, weiss, dann farbige Einlagerungen in den Felsen, in der Ferne Buckskin Gulch, alles im Abendlicht leuchtend – was soll ich noch schreiben…..

Schön, so unglaublich schön..

Wir campen inmitten der herrlichen Natur, der Sternenhimmel fällt auf uns herab, es ist still – still – still – kein Geräusch, ein Platz wo das Herz vor Freude hüpft. Wie wir diese abgelegenen Übernachtungsplätze lieben.

Und noch ein Bild..

Der 12. Juli 2025 ist ein schwarzer Tag für den Nord Rim des Grand Canyons. Ein verheerender Waldbrand wütet, zerstört grosse Flächen, die historische Grand Canyon Lodge und zahlreiche denkmalgeschützte Hütten. Der Nord Rim ist geschlossen.

Es sei eine Chance, meint der Ranger, die Gebäude seien in die Jahre gekommen. Es bedrückt uns durch die Wälder zu fahren, Feuer und Wasser sind Naturkräfte wo der Mensch hilflos ist.

Antizyklisch reisen heisst in Amerika Winterregeln und die sind gut für uns. Zwar ist es kalt im Zion NP, der Shuttlebus hat den Verkehr bis Weihnachten eingestellt, wir dürfen mit Bänzli alle Strassen fahren, unsere Masse und Gewicht erlauben es.

Die empfohlene Fahrt zum Kolob See auf 2500 Meter ist einmal mehr ein Augenschmaus. Wir laufen unsere 9000 Schritte und entdecken einen Campingplatz für uns?

…zu kalt, zurück in tiefere Lagen!

Unbändig, schroff, wild – sind die Adjektive die mir beim durchfahren und durchwandern des Zion NP in den Sinn kommen.

Früh starten wir die Wanderung hoch zum Aussichtspunkt Scout.

Es ist kalt, zum Glück gibt es Handschuhe.

Es sind knappe 500 Höhenmeter – keine grosse Sache – der Wanderweg ist leider betoniert.

Wieder müssten wir an einer Lotterie teilnehmen um auf den Gipfel „Engel Landeplatz“ zu dürfen. Darauf haben wir keine Lust.

Nach 2 h sind wir wieder beim Parkplatz. Wenn eine wohlige Wärme den Rücken runter läuft bis zum Gesäss – dann ist die Sitzheizung im Bänzli auf an. Wir tauen auf!

Der Zion Nationalpark hat etwas Fesselndes, Majestätisches, Wuchtiges. Die Felsmassive leuchten vor allem in Ocker. Auch der Asphalt der Strassen ist Ocker eingefärbt. Grau, Rosa, Rot bis zu Weiss erweitern die Farbpalette der Berge. Wir campen im lieblichen Flusstal, was für eine Abendstimmung!

Es ist minus 10 Grad nachts, minus 8 um 11 h morgens. Der Bryce Canyon empfängt uns kalt und schneebedeckt.

Die Landschaft entdecken wir entlang der malerischen Scenic Fahrt. Zahlreiche Aussichtspunkte wecken Staunen und leuchtende Augen. Wären da nicht die Ohren im Weg würde das Grinsen rund um den Kopf gehen.

Der Schnee verwandelt die Landschaft in einen faszinierenden Mix aus weiss, roten Felsnadeln und grünem Fichtenwald. Den Bryce von oben zu betrachten ist schon unglaublich schön –

…hinab zu wandern und die filigranen, zerbrechlich wirkenden Türme von unten zu sehen ist für uns noch schöner und ein absolutes Muss! Wir sind in mehrere Schichten Kleider gehüllt, der Wanderweg ist stellenweise eisig und schneebedeckt.

Wieder tätige ich eine Anschaffung wo Werni zuerst die Nase rümpft. Ich kaufe uns „Spikes“, Winterketten für die Wanderschuhe. Man stülpt sie auf die Sohle – und tatsächlich hält jeder Schritt auch auf glitschigem Terrain. Am Ende der 4-stündigen Wanderung ist auch mein Prinz (habe ich von dir Rita abgelesen) restlos begeistert.

Über den Peekaboo Loop Trail laufen wir durch die Hoodoo-Märchenwelt.

… so unglaublich schön…

….. und kalt ….

…. noch kälter wird es zum Sonnenaufgang auf der Aussichts-Terrasse…

….von 2400 Meter geht es runter auf 1700….

…. zurück nach Flagstaff. Liegt zwar um 450 km nicht auf unserer Rundstrecke…… aber…

 

 

Fazit der Woche: sooooo schön! 

 

 

Wochenfilm

Musik: Chris Stapleton, White Horse

 

3 Kommentare zu „29.11.-06.12.2025 das Wort der Woche

  1. Liebe Heidi, lieber Werni
    Das sind ja wunderbare Bilder von den Canyons! Mit dem Schnee kommt noch Magie dazu 🪄
    Enjoy it 🌟
    Wir erinnern uns auch gerne an unsere Amerikareise 2019. Absolut erstaunlich, was die Natur so alles hergibt.
    Weihnachtliche Grüsse 🎄aus der Heimat senden euch 💚
    Brigitte & Armin

  2. Alles ist wirklich schön und ich msgs euch gönnen!
    Geniesst was ihr könnt! Danke für den interessanten Bericht und die schönen Bilder, welche auf meinem iMac so richtig zur Geltung kamen.
    Liebe Grüsse auch vom Samichlaus!
    Spezialgruss von Max

  3. Wow! Another set of marvellous pictures! When I was reading your previous post, I was hoping you’d get to see Bryce Canyon in the snow, and indeed you did! I’m glad to learn there’s an accessory you can buy to improve a hiking shoe’s grip on snow. Thanks for sharing!

Antworte auf den Kommentar von Max LohnerAntwort abbrechen