1.-8.11.2021 hello, hello….,,,

Typische Wohnhütte in der Nähe von Tofo

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In keinem anderen Land haben wir die Folgen von Covid so stark erlebt wie in Mozambique. Zusätzlich hat der Zyklon Idai im Jahr 2019 und spätere Stürme viele Menschenleben gefordert, weite Teile überschwemmt und Häuser zerstört.

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Viele Campingplätze sind schlecht unterhalten und Resignation macht sich unter den Besitzern breit. Es fehlt vor allem an fehlenden Gästen, Geld und Motivation. Es bedrückt uns, die missliche Lage und Lebensgeschichten einiger Lodge/Camping Besitzer zu hören. Als Präsident Filipe Jacinto Nyusi gar beschliesst, dass am Strand zwar spaziert werden darf aber nicht gebadet, wird die Situation für die strandnahen Betriebe noch schwieriger.
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Viele Hotelanlagen und Häuser verlottern, der Zerfall ist unaufhaltsam.

Natürlich gibt es auch 4 Sterne Lodges, die in der jetzigen Zeit unterhalten und sehr schön sind.
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Mozambique
: Ein Paradis für Taucher und Strandliebhaber, geschichtsträchtiger Norden, Brot und Fisch vom Feinsten, nenhum inglês, das Land der Cashew Nüsse, vielfältige Baumbestände mit vielen Palmen im Süden, Traumstrände, Strassenabschnitte zum Heulen, schöne Campingplätze sind eine Rarität, schafft es nicht unter die Top 8 unserer Länderskala.
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Unsere gefahrene Route in Mozambique, ca. 2800 km. 

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Grenzübertritte sind in Afrika immer eine grosse Unbekannte. Es kann von reibungslos über etwas länger, von endlos bis zu äusserst anstrengend und nervenaufreibend von statten gehen. Was wir an der Grenze Ressano Garcia erleben, ist wie Weihnachten – wir sind in 45 Minuten mit beiden Zöllen durch inklusive Rapid Test. Speditiv ist ein Wort, das, seit wir in Afrika sind, nicht mehr in unserem Vokabular vorkommt. Bis heute! 7 Zollbeamte sind auf Mozambique Seite am Pässe ausstempeln und das speditiv. Das Visa für 3 Monate SA erhalten wir gratis, auch innert Minuten.

Die Lachfältchen voll aktiviert klatschen wir uns glücklich im Cockpit ab. Welcome in South Africa!
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Was als erstes auffällt? Autobahnen – Orangenplantagen – Berge – Flüsse  – sind wir in Europa gelandet?

Noch am Grenzübertrittstag besorgen wir eine SIM Karte, eine Sache von 15 Minuten und sie funktioniert. Wir kaufen die „Wilde Card“ für umgerechnet CHF 320.- für beide, gültig 1 Jahr für 80 Nationalparks in SA. Für den Betrag hätten wir unser Auto gerade mal 1 Tag in die Serengeti rein gebracht. Wir lassen uns am Malelane Gate (Krüger) unsere Online Buchungen bestätigen, klappt alles wunderbar, und fahren bis Nelspruit durch.
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Wir machen einen Termin für unsere Bordbatterie beim Elektriker ab und es werden Ersatzteile für unsere angebrochene Katalysator Halterung bestellt.
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Nelspruit ist eine Grossstadt mit dem Prädikat „ Schlaraffenland“. Unsere Augen leuchten, Werni träumt von Wurschti und Campingausrüstung, ich von einem Coiffeur und ein paar neuen Blusen in Baumwolle.

Das tolle Camp Hippo Waterfront ist unser zu Hause für die nächsten 3-4 Tage, nur 15 km entfernt vom Zentrum, ein  Rückzugsort zum hektischen Stadtleben. 

In den 3 Stadttagen können wir viel erledigen.  Die SA Euphorie verebbt am 2. Tag, als Wernis iPhone zum zweiten Mal geklaut wird. Dumm gelaufen und wieder selber schuld. Ist ja nur Material, trösten wir uns. Jetzt sind wir das dritte Mal beklaut worden, und da aller schlechten Dinge auch 3 sind, sollten wir jetzt Ruhe haben.
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Die Mercedes Garage in Nelspruit betreut uns  als ob wir rohe Eier wären. Sie chauffieren uns überall hin, machen Besorgungen mit und für uns, umsorgen uns fast zuviel und unternehmen alles, damit wir uns wohl fühlen. Ebrahim und Hamilton sind äusserst nette Kerle. Wir kommen in ca. 3 Wochen zurück, um den grossen Service zu machen.
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Meine Haare sehen nach 10 Monaten wieder mal eine Schere, Wernis zerlöchertes Pyjame fliegt hochkant in den Müll und wir füllen unsere Vorräte im Super SPAR auf.

 

Fazit der Woche: Wir sind in einer anderen Welt gelandet.

 

7 Kommentare zu „1.-8.11.2021 hello, hello….,,,

  1. Wir wünschen Euch eine schöne Zeit in Südafrika. Spier ist jetzt schon viel näher als noch in Namibia und Botswana. Trinken gerade heute Abend einen schönen Pinotage von Spier. Ab Dezember gibt es dann für uns wohl keinen Alkohol mehr, erst in den VAE wieder.
    Liebe Grüsse
    Sandro und Bea

  2. Liebe Heidi, lieber Werni
    Herzlichen Dank für die ausführlichen Berichte!
    Ich lese sie interessiert und staune wie gut recherchiert ihr das macht! bravo!
    Liebe Grüsse aus Sarnen
    Max

  3. Liebes Heidi, lieber Werni
    Vielen Dank für die interessanten und präzis wöchentlichen Berichte von eurer Reise.
    Nun seid ihr also in SA. Dort habe ich in den Jahren 1973/74 gelebt und gearbeitet und besitze noch immer den SA-Pass (vermutlich inzwischen ungültig). Schon damals habe ich die vielfältigen Schönheiten von diesem Land geschätzt. Leider hat in den letzten Jahren die Kriminalität stark zugenommen, was bei dem grossen Gefälle zwischen Arm und Reich auch nicht verwundert.
    Ich hoffe, ihr kriegt von diesen Problemen möglichst nichts mit und könnt eure Zeit in SA voll geniessen. Good luck.
    Guido

    1. Hallo Guido
      Wir können noch nicht viel berichten über SA ausser, dass man das Land mit keinem von uns bereisten in Afrika vergleichen kann. Am ehesten mit Namibia. Leider hat die Kriminalität zugenommen, musste Werni schmerzlich erfahren, doch wie du richtig schreibst ist sie auch verständlich. Schön reist du mit dem Lesen unseres Blogs mit uns, Nachrichten aus der Heimat motivieren mich auch weiter zu schreiben. Ganz herzliche Grüsse auch an Rita

  4. Hallo ihr lieben Afrika -Vögel 🦅🦅
    Welcome to my second homeland !!!
    Viele Monate musste ich warten um euch zu begrüssen.
    Ich lade euch herzlich ein bei mein Nest in Marina Beach am indischen Ozean zu landen.
    Ein kleines Paradies im Dschungel für alle Zweibeiner.
    Ich freue mich riesig auf euch.
    big hug 🥰
    Heidy

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